Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

Diakonie / servicii socialeServicii sociale comunitare

 

Übersicht Diakonie der Kirchengemeinde Hermannstadt

Die Diakonie unserer Kirchgemeinde setzt sich sowohl für unsere Gemeindemitglieder als auch für sozial benachteilte Menschen jedwelcher Herkunft oder Konfession aus Hermannstadt und Umgebung ein. Die hilfbedürftigen Menschen werden beraten und können mit fachkundigen Leuten darüber sprechen, was in ihrer Situation getan werden kann und wie die Kirchgemeinde ihnen helfen kann.

Die Leistungen der Diakonie reichen von Ausserschulischer Bildung, über die Unterstützung bei der Wiederingliederung in den Arbeitsmarkt bis zu Verteilung verschiedener Hilfsgüter oder Lebensmittel. Dabei steht immer der Mensch und sein Wohlbefinden im Zentrum. Wichtig ist auch der regelmäßige Besuch und die Unterstüzung von Alleinstehenden und chronisch Kranken Gemeindemitgliedern, die besonders an Einsamkeit leiden, weil oftmals ein Großteil ihrer Familie ausgewandert ist. Durch Begleitung und Hausbesuche soll die soziale Isolation vermieden werden.

Zu unserer Diakonie gehören auch die Kleiderkammer, eine "Kirchen-Apotheke" oder Medikamenten-Verteilstelle, und auch das "Essen auf Rädern". Es werden Sozialwohnungen betreut, Arbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert. Zu allen Festen findet zudem das Treffen einer Blindegruppe statt. Als Tagesstätte für Kinder gehört auch das "Offene Haus" zur Diakonie der evangelischen Kirchgemeinde Hermannstadt.

Weitere Infomationen zu den Projekten und wie Sie sich engagieren können entnehmen Sie den entsprechenden Seiten.


Zweimal jählich kommen viele der 35 Helfer und Helferinnen im Besuchsdienst unserer Kirchengemeinde zusammen, um sich über ihr Ehrenamt auszutauschen und für den Einsatz gestärkt zu werden. Auch neue Helferinnen sind herzlich willkommen und können sich jederzeit bei Annemarie Fazakas über diese Arbeit informieren.

Die Helfergruppe unserer Kirchengemeinde

Täglich sind sie in der Kirchengemeinde unterwegs: durch unsere 25 Helferinnen werden etwa 900 von den 1100 Gemeindemitgliedern erreicht. Helfer im Besuchsdienst - das sind Rentner, Angestellte und Studenten, die Menschen unserer Gemeinde zuhause besuchen und ein wenig erzählen, Kirchenbeiträge einsammeln, Gemeindebriefe und andere Informationen vorbeibringen, diakonische Probleme beim Pfarramt ansagen und versuchen, Hilfe zu vermitteln.

 

Unser Ziel ist es, soviel Helferinnen in der Gemeinde zu finden und sinnvoll einzuteilen, dass in allen Stadtvierteln die Gemeindeglieder etwa zweimal pro Jahr besucht werden können. Dafür sind unserer Einschätzung nach etwa 40 Leute nötig.  Im letzten Jahr konnten 5 neue Helferinnen gewonnen werden, leider sind auch zwei gestorben, Grete Frum und Elfriede Maier. Die Helferinnen hatten 2 Treffen im letzten Jahr. Es wurden folgende Themen  besprochene: Goldene Regeln fürs Gespräch,  Rollentausch, Besuchsdienst - wie und was?

 

Handwerklich-Soziales Praktikum

Nach dem Schulabschluss war Sebastian Peters noch nicht so ganz klar, für welche Ausbildung er sich entscheiden sollte.
Über einen beruflichen Kontakt seiner Mutter kam die Idee, ein Praktikum bei einer evangelischen Kirchengemeinde in Rumänien zu verbringen. Im vergangenen August machte er sich mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester auf ins 1 500 Kilometer entfernte Sibiu/Hermannstadt - seine neue Heimat auf Zeit.

Die evangelische Kirchengemeinde A.B. in Hermannstadt treibt viele soziale Projekte voran. Eines von ihnen ist das Projekt Hammersdorf: In einer historischen Kirchenburg entsteht ein Zentrum für Jugendarbeit und Umweltbildung. Dort hatte Sebastian Peters gleich in der ersten Woche seinen Einsatz und half mit vielen anderen Jugendlichen bei der Renovierung der Räume.
 
Nachdem er sein Zimmer im Pfarrhaus direkt im Zentrum bezogen hatte, entschied er sich für die Mitarbeit in der Werkstatt des Pfarrhauses. Die Arbeiten, die er dort erledigt, sind vielfältig und haben ihn inzwischen zum handwerklichen Allrounder gemacht. Sebastian Peters setzt Türen und Fenster ein, erledigt Maurerarbeiten bei der Kircheninstandhaltung und hilft bei der Renovierung des Kindergartens. Aber auch die Friedhofspflege und Brennholz machen für den Winter gehören zu seinen Aufgaben. Mit seinen Kollegen aus der Werkstatt gibt es kaum Verständigungsprobleme: Die meisten sprechen Deutsch, da sie Siebenbürgener Sachsen sind.

Sein lustigstes Erlebnis hatte der Sonnenbühler, als er zwei Wochen mit einem Kollegen arbeiten durfte, der kein Deutsch konnte. »Aber mit Händen und Füßen funktioniert auch die Verständigung«, erzählt Sebastian Peters. Befragt nach seinem eindrücklichsten Erlebnis sagt er:« Alle sind total nett und offen und akzeptieren einen so, wie man ist. Die Vorurteile, die man oft über Rumänen hört, sind Quatsch. Ich habe keine negativen Erfahrungen gemacht, ganz im Gegenteil.« Es gibt aber auch Erlebnisse, die dem 19-Jährigen deutlich vor Augen geführt haben, dass das Leben in Deutschland oft einfacher ist - beispielsweise was das Gesundheitssystem angeht.

Peters erzählt von einem Kollegen, der sich schlimm am Knie verletzt hatte. »Am Montag hat er den Krankenwagen angerufen, aber der kam erst am Dienstag, weil sie keine Lust hatten zu fahren. Auch im Krankenhaus muss erst mal die Schwester und der Arzt »bezahlt« werden, damit man überhaupt behandelt wird. Die Rumänen haben es da echt nicht leicht.«

Wenn Sebastian Ende Mai nach Sonnenbühl zurückkehrt, kann er auf ein spannendes und erlebnisreiches Jahr mit vielen neuen Erfahrungen zurückblicken. Er ist ein Stück gereift und auch beruflich ist inzwischen eine Entscheidung gefallen: Sebastian sucht einen Ausbildungsplatz im Bereich Lager/Logistik oder im Handwerk - etwa als Zimmermann, Schreiner oder Maurer. 

(Aus dem Reutlinger General-Anzeiger)

 

23.11.18

Am 9. Dezember in der Reformierten Kirche, Fleischergasse 9

um 16:00 und 18:00 Uhr

 

01.11.18

Liedermacher Chris Halmen spielt Lieder von Christoph Zehendner, Ebenbild und eigene Songs

 

30.10.18

Am 4. Nov. feiern wir einen dreisprachigen Gottesdienst mit unseren ungarischen Geschwistern in der ...

 

29.10.18

Am 31. Oktober laden wir 17 Uhr zum regionalen Reformationsgottesdienst in sächsischer Mundart nach ...