Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

Diakoniehof SchellenbergServicii sociale comunitare

 

Der "Diakoniehof Schellenberg"

Auf dem „Diakoniehof Schellenberg“, dem ehemaligen evangelischen Pfarrhof, finden verschiedene soziale Aktivitäten unseres Gemeindeverbandes ein Zuhause.  Dazu gehören das "Betreute Wohnen", der große Garten und das „Essen auf Rädern“. In Zukunft soll in Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk Gallneukirchen eine neue Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen entstehen, inklusive einer Gartengruppe. In dem kleinen Laden an der Strasse wird man die Produkte aus Garten und Werkstatt kaufen können, einen Tee trinken oder eine Kirchenführung bestellen können.

Finanziert werden die Projekte auf dem Diakoniehof Schellenberg mit Spenden.

 

Betreutes Wohnen

Im alten Pfarrhof der Kirchgemeinde Schellenberg, welche zum Gemeindeverband Hermannstadt-Hammersdorf-Schellenberg gehört, wurden mit Unterstützung der Zürcher Kommende des Johanniterordens insgesamt 7 kleine Wohnungen renoviert und mit Nasszellen ausgestattet.

Die Wohnungen, welche keine eigene Küche haben, teilen sich im Pfarrhaus eine grosse, lichdurchflutete Gemeinschaftsküche.

Ebenfalls wurde ein Gemeindesaal/Gemeinschaftsraum renoviert und eingerichtet. Im August 2018 wird in diesem Saal ein Ofen installiert, damit die geteilten Räume im Winter mit Brennholz beheitzt werden können.

Eine eigens für dieses Projekt eingestellte Sozialarbeiterin kümmert sich seit dem Frühjahr 2018 um die Betreuung und die Wiedereingliederung der Menschen auf dem Diakoniehof Schellenberg. Eine Beziehung aufzubauen und den Bewohner mit Rat und Tat zur seite zu stehen ist ein wichtiger Bestandteil von diesem Projekt.

Ziel des Projektes ist es, bedürftigen Menschen eine temporäre Unterkunft zu bieten. Die Sozialwohnungen sind für Menschen mit keinem oder nur einem sehr geringen Einkommen. Zusätzlich wird den Menschen geholfen, sich Schritt für Schritt wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Sie werden auf diesem Weg von SozialarbeiterInnen begleitet. Betreuung und Unterstützung gehören eben so zum Projekt, wie ein Dach über dem Kopf. Wichtig ist es, den Menschen in ihrer schweren Zeit Halt und Unterstützung zu geben.

 

 

Gartenarbeit
Der grosse Pfarrgarten bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, die dort wohnenden Leute nebst gelegentlichen Volontären in eine sinnvolle Tätigkeit  einzubinden, die ein zusätzliches Einkommen für das Projekt liefert. Unser Diakoniezentrum hat sich dadurch zu einem sehr lebendigen Ort entwickelt. Auf dem 2 Hektar Grund wird Landwirtschaft sowie Viehzucht (Hühner, Schafe, Hasen) betrieben, wobei wir von einem Bio-Landwirt angeleitet werden.

 

Im Garten wurde 2015 durch eine Spende der Johanniter aus Zürich eine Bewässerungsanlage gebaut. Mit dem neuen Bewässerungssystem ist es möglich, den Garten effizient mit dem gesammelten Regenwasser und dem Wasser aus dem Brunnen zu bewässern. Dadurch werden längerfristig Kosten gesparrt und der Garten kann biologisch und flächendekent bewässert werden.

 

Ausblick
In der nächsten Zeit soll das Projekt Schellenberg mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen erweitert werden (in Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk Gallneukirchen), und um einen kleinen Laden an der Strasse, der als Kontaktstelle nach aussen dienen soll und in dem die Produkte des Gartens, der Werkstatt sowie second-hand-Kleider verkauft werden.

Ein paar unserer Bewohner

Einige Fälle

Begonnen haben wir 2008 mit einem ersten Paar, das durch einen Unfall arbeitsunfähig geworden war und in Schellenberg Unterkunft fand. Mittlerweile sind sie gesund und arbeiten in Deutschland

Im Jahr 2009 haben wir ein älteres Ehepaar unterbringen können. Das kleine Monatseinkommen von 230 Lei (ca. 50 Euro) ermöglichte diesem Ehepaar nicht einmal die laufenden Kosten zu finanzieren, geschweige denn eine Wohnung zu mieten. Sie sind inzwischen in das Carl-Wolff-Heim übersiedelt


Dank einer Spende ist es uns gelungen, im Jahre 2010 aus dem alten Glöcknerhaus eine Sozialwohnung und ein Büro einzurichten. In der Sozialwohnung haben wir einen 40 jährigen Mann (psychischkrank, alleinstehend, alle seine Verwandten sind ausgewandert) unterbringen können. Sein Einkommen besteht auch nur aus einer Behindertenhilfe von 230 Lei (ca. 50 Euro).

Das Büro haben wir dieses Jahr auch aufgeben müssen, da es einen Notfall gab und wir es einer krebskranken Dame (52 Jahre) und ihrem Sohn (arbeitslos) zur Verfügung gestellt haben.

Weitere zwei Familien, zum Teil aus unserem Gemeindeverband, die hier zeitweilig  Unterschlupf fanden, konnten Arbeitsplätze und auch Wohnungen zur Miete finden, und sind wieder ausgezogen.

 

2017 und 2018 wurden uns vom Sozialamt der Stadt zwei Frauen mit kleinen Kindern vermittelt, die praktisch ohne Einkommen, von psychischen und körperlichen Problemen belastet und  überfordert waren mit der Erziehung ihrer Kinder. Durch das "Betreute Wohnen" ist es möglich, sie  Schritt für Schritt wieder in die Gesellschaft einzugliedern und bei der Kindererziehung- und betreuung zu unterstützen.

 

Kirche, Pfarrhaus und Scheune vom Schellenberger Garten aus gesehen
23.11.18

Am 9. Dezember in der Reformierten Kirche, Fleischergasse 9

um 16:00 und 18:00 Uhr

 

01.11.18

Liedermacher Chris Halmen spielt Lieder von Christoph Zehendner, Ebenbild und eigene Songs

 

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Am 4. Nov. feiern wir einen dreisprachigen Gottesdienst mit unseren ungarischen Geschwistern in der ...

 

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