Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

FriedhofFriedhof

 
Wintersonne am evangelischen Friedhof - Foto: Gerhild Rudolf

Bruk-Bäume auf dem evangelischen Teil des Friedhofs

Schüler der 9. Klasse des Brukenthal-Gymnasiums pflanzten Anfang April mit Geschichtelehrer Octavian Pop und Stadtpfarrer Kilian Dörr Linden, Eichen und Ahornbäumchen an jene Stellen, an denen der Herbststurm alte Bäume entwurzelt hatte.

Bäume pflanzen am evangelischen Teil des Friedhofs

Am 8. November pflanzten 11 Mitarbeiter und Volontäre der Kirchengemeinde ca. 35 kleine Linden, Erlen und Eichen bei wunderschönem Herbstwetter.


Grabpacht läuft ab

Zentralfriedhof Hermannstadt

1982 hat der Stadtrat von Hermannstadt beschlossen, dass Gräber auf dem städtischen Friedhof beginnend mit 1983 nur noch für 25 Jahre gepachtet werden können. Ab diesem Jahr ist für eine Reihe von Gräbern diese Frist abgelaufen. Aufgrund untenstehender Liste ruft die Evangelische Kirchengemeinde die bisherigen Pächter auf, die Grabstätten ihrer Ahnen nicht aufzulassen und diese neu zu pachten. Für den Erhalt des historischen evangelischen Teils des Friedhofs ist jedes fürsorglich in evangelisch-sächsischer Tradition gepflegte Grab ein Gewinn. Der evangelische Friedhof und sein Aussehen sind Teil der deutschen Identität von Hermannstadt und folglich erhaltenswert.

 

Bitte wenden Sie sich für die Neuverpachtung direkt an die Friedhofsverwaltung unter 0040-269-252.208 oder im Internet unter www.sibiu.ro Für Fragen der Pflege können Sie im Evangelischen Stadtpfarramt anfragen, unter der Ruf-Nummer 0040-269-213.141 oder über Email bei Pfr. Hans-Georg Junesch ekh@asconet.ro

 

 

Liste der Gräber deren Pacht 2009 abgelaufen ist  (bitte hier anklicken).

 

Liste der Gräber, deren Pacht 2010 abläuft (bitte hier anklicken)

 

Friedhof

Der Hermannstädter Zentralfriedhof beherbergt seit 1907 die Grabstellen sämtlicher hier lebender Gemeinden: der Rumänisch-Orthodoxen, der Evangelisch-Lutherischen, der Römisch-Katholischen, der Reformierten, der Jüdischen und der Freikirchlichen Gemeinden. Trotzdem ist es kein kirchlicher Friedhof, sondern befindet sich in öffentlicher Verwaltung.


Zum evangelischen Teil (links der Hauptallee) gehören heute ca. 8.000 Grabstellen. Davon wird für ca. 3000 Grabstellen der Beitrag gezahlt. Das hilft uns, die dringendsten Instandhaltungsarbeiten zu bewerkstelligen. Da der Friedhof nicht in kirchlicher Verwaltung ist, müssen wir leider immer wieder negative Erfahrungen machen:


    * daß auf den Grabstellen, die seit langem aufgelassen wurden und die mit Einverständnis der Kirchengemeinde von der Friedhofsverwaltung weiterverkauft werden, immer wieder meterhohe Beton-Gruften entstehen, obwohl die Nutznießer eine anderslautende Erklärung abgegeben haben

    * daß von bestehenden Gräbern bei Nacht und Nebel die wertvolleren Teile (Marmor- oder Metalltafeln, Steinblöcke etc.) entfernt und weiterverkauft werden;

    * daß viele auch gesunde Bäume einfach gefällt und als Brennholz verkauft werden, ohne daß neue nachgepflanzt werden.

    * daß die wilden Arbeitertrupps, die als Totengräber und Träger fungieren, oft einem dem Anlaß einer Beerdigung entsprechenden Mindestmaß an Würde entbehren.

    * daß viele der ausgehobenen Gräber nicht die vorgeschriebene Tiefe haben, weil der Grundwasserspiegel sehr hoch liegt.


Trotzdem ist es wichtig, durch regelmäßige Beiträge zu zeigen, daß uns noch etwas am Erhalt dieses Friedhofes und am Gedenken der hier Beerdigten gelegen ist. Auf diese Art kann noch das möglichste getan werden, damit dieser Ort seinen (eigentlich denkmalgeschützten) Charakter behält, und sich nicht langsam in eine Beton-Wüste verwandelt. Gleichzeitig sind uns mit den Beiträgen auch die Mittel in die Hand gegeben, die nötigen Schritte in diese Richtung zu tun.


Mitterweile hat das Presbyterium beschlossen, statt der bisher zwei- bis dreimal jährlich stattfindenden Großreinigung am evangelischen Teil des städtischen Friedhofs einem fest angestellten Friedhofspfleger diese Aufgabe kontinuierlich anzuvertrauen. In der Person von Herrn Crastanus haben wir auch einen zuverlässigen Mitarbeiter gefunden. Er wird auch Sonderwünsche im Bereich der individuellen Grabpflege durchführen können, die über das Pfarramt vermittelt werden.

 

Die Friedhofstaxen betragen zur Zeit 8 Euro pro Grab und Jahr, (16 Euro für Pflege) und können entweder direkt auf das Konto unserer Kirchengemeinde eingezahlt werden (siehe bei "Kontakt", mit dem Vermerk: Friedhof) oder in Deutschland bei Frau Marianne Hügel von der Hermannstädter Heimatgemeinschaft,


Heidelberger Str. 191, D-74080 Heilbronn,

E-Mail: marianne_huegel/at/yahoo.de


Für den Friedhofs-Aussschuß verantwortet Pfarrer Hans-Georg Junesch (mail: hans.georg.junesch/at/gmail.com)


Informationen aus der Gräberkartei der Kirchengemeinde können über das Pfarramt Hermannstadt, von Frau Anca Budai erfragt werden (Tel.: 0040-269-213141 oder Fax: 0040-269-211203 oder E-Mail: gast/at/evang.ro)


= bitte in die e-mail-Adresse @ statt /at/ einfügen. =

26.04.17

Samstag, 29. April, 18 Uhr Chorkonzert Stadtpfarrkirche, Sonntag singen im Gottesdienst 10 Uhr

 

24.03.17

Noemi Miklos spielt am 11. April in der Stadtpfarrkirche "Le chemin de la Croix" op. 29 (1931) - "De...

 

14.03.17

Wir stellen einen Gärtner (-in) ein, der die Gärten der Kirchengemeinde nach Bio-Standards bebaut.

 

16.02.17

Vom 27. - 29. Januar machte das Reformationsmobil in Hermannstadt seine östlichste Station - ein sch...