Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

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Kontakt

Unsere Umweltfibel sowie verschiedene Broschüren zum Energiesparen, Informationen zu Mülltrennung, Energiesparlampen, Recyclingpapier und Bioprodukten erhalten Sie bei dem Umwelt-Team der Kirchengemeinde:

 

Amtsleiterin Roxana Nartea

Projektleiterin Andreea Roseti

Küster Daniel Bartesch

Tischler Hans Scherer

Netzwerkerin NN

FSJ-ler Christian Wolf

Stadtpfarrer Kilian Dörr

 

Umweltbüro der Stadtpfarrkirche Hermannstadt 

Piata Huet Nr. 1, 550182 Hermannstadt/Sibiu

Stadtpfarramt Mobil: 0727- 817642

Festnetznummer: 0269 - 213141

E-Mail: kilian.doerr/at/evang.ro   


Tipps zur Mülltrennung

Flyer in Zusammenarbeit mit der Schule Nr. 2

Umweltfibel

Schon mit der Ersten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Basel (1989) ist das Thema „Be­wah­rung der Schöpfung“ in den Kirchen bewußt aufgegrif­fen und als aktuelle Frage behandelt wor­den. Auch die Dritte Ökumenische Versammlung 2007 in Hermann­stadt hat in ihrer Abschlußbotschaft die Umweltpro­blematik in bewegter Weise ange­sprochen und zu ei­nem verantwortungsbewußten Leben aufgerufen, um den gefährlichen ökologischen Fehlentwicklungen vor­zubeugen. In dieser Erklärung heißt es: „Wir ver­pflichten uns, unseren Lebensstil gemäß dem bibli­schen Zeugnis zu überdenken. Dies muß durch kon­krete Schritte geschehen, wie z. B. den Kauf von Pro­dukten aus gerechtem Handel, den Gebrauch erneuer­barer Energien, Reduzierung der Kohlenstoffabgase und Veränderung unseres Ver­braucherverhaltens auf ein umweltverträgliches Maß.“

     Die Hermannstädter Evangelische Kirchenge­mein­de hat diese Erklärung unmittelbar aufgegriffen und hat für sich ein Umweltmanagement eingeführt, das der eu­ropäischen Norm entspricht. In diesem Zu­sammenhang hat sie eine sehr ansprechende kleine Publikation unter dem Titel „Umweltfibel. Einfache Schritte zur Bewah­rung der Schöpfung“ herausgege­ben. Auf 23 Seiten werden darin Themen wie „Was­ser“, „Energie“, „Nah­rung“, Mobilität“ und „Abfall“ besprochen, die gra­phisch mit Tabellen und Bildern veranschaulicht wer­den. Stadtpfarrer Kilian Dörr schreibt dazu im Vorwort: „Die Sorgen um die Um­welt sind gewachsen, seit die Folgen unseres Le­bensstils nicht mehr zu verbergen sind. Immer mehr Menschen fragen: Was kann ich tun, um etwas zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen? […] Die Evangelische Kirchengemeinde A.B. Her­mannstadt hat sich zum Ziel gesetzt, die eigene Da­seinsweise kritisch zu überprüfen und konkrete Schritte zum Schutz der Umwelt und zur Bewahrung der Schöp­fung zu unternehmen. […] Die Umweltfibel soll de­nen eine erste Handreichung sein, die ihren Lebens­stil überdenken und ändern wollen.“

     Die Texte zu den einzelnen Themenbereichen wur­den von Dr. Elfriede Dörr (Hermannstadt) und Dr. Volker Teichert (Forschungsstätte der Evangeli­schen Studiengemeinschaft) erstellt. Sie leiten in sachlicher Weise zu umweltbewußtem Umgang mit Dingen unse­res Alltags an, wobei zur nüchternen, wissenschaftli­chen Information immer wieder auch die geistliche Komponente hinzukommt, so daß beide Aspekte sich gegenseitig durchdringen. Natur ist eben zugleich Schöpfung und zum naturwissen­schaftlichen Wissen kommt die Sicht des Glaubens als vertiefende Schau hinzu.

     Zum „Wasser“ ist in der Fibel zu lesen: „Wasser ist ein kostbares Gut. Wir nehmen es zum Trinken, Wa­schen, Kochen, Bewässern, als Ressource für Energie. Und Wasser ist so sehr verschmutzt worden durch chemische Abfälle unseres modernen Lebens, daß sau­beres Trinkwasser immer knapper wird.“ Da­her gilt es, sorgsam mit dem Trinkwasser umzuge­hen, z.B. die Durchflußmengen in der Wasserleitung zu begrenzen, tropfende Wasserhähne zu reparieren, lieber nur zu du­schen als ein Vollbad zu nehmen und darauf zu achten, daß auf keinen Fall flüssige Schad­stoffe ins Abwasser gelangen.

     Zur Frage des Energieverbrauchs ist zu lesen: „Der Löwenanteil der heute verfügbaren Energie wird durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas erzeugt. Durch das entste­hende Kohlendi­oxid (CO2) ist das Gleichgewicht der Erdatmosphäre in den letzten Jahrzehnten empfind­lich gestört worden, und dieser Prozeß geht weiter. Es ist nötig, die CO2-Emissionen drastisch zu redu­zieren und alternative Wege der Energieerzeugung zu finden. Am einfachsten jedoch können wir einen Beitrag zum Klimaschutz lei­sten, indem wir unseren Energieverbrauch reduzieren. Es ist viel billiger, Energie zu sparen, als saubere Ener­gie zu erzeugen.“ So können wir z. B. den Stromver­brauch mit Ener­giesparlampen verkleinern, bei Waschmaschinen und Kühlschränken auf niedrigen Stromverbrauch ach­ten, Haushaltsgeräte nach der Nut­zung komplett aus­schalten, bzw. ganz vom Netz abzie­hen, beim Heizen der Wohnung sparen usw. Beim Ein­kauf der Le­bensmittel sollte darauf geachtet werden, daß sie möglichst aus der Region stammen, um durch weite Transporte nicht zusätzlichen Energieverbrauch zu verursachen.

     Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Frage der Personentransporte und der Mobilität ge­richtet. Dazu wird gesagt: „Wir dürfen nur eine be­grenzte Menge Klimagase produzieren, um die Kli­maerwär­mung in verträglichen Grenzen zu halten. Man spricht von einem ’klimaverträglichen Jahres­budget’ eines Menschen, das drei Tonnen CO2 nicht überschreiten darf. Der Transport ist ein wichtiger Verursacher von Treibhausemissionen“. Daher müs­sen wir auf unnötiges Autofahren verzichten, öffent­liche Verkehrsmittel nut­zen, uns mit dem Fahrrad bewegen, das die Umwelt schont.

     Wichtig ist auch der Umgang mit dem Abfall, denn „es gibt keinen Ort zum Wegwerfen, der weg von uns wäre“. Alles, was wiederverwertbar ist, sollte genutzt werden. Plastikbeutel und Plastikfla­schen sollte man gesondert sammeln und abgeben, den Müll sorgfältig trennen, Papier zur Sammelstelle bringen, ebenso alle Elektro-Altgeräte und Batterien.

     Zu all diesen praktischen Anleitungen kommen in der Umweltfibel als besonders wertvoll und anre­gend eine Fülle von Adressen von Vereinen und Or­ganisa­tionen im Umweltbereich sowie von zertifi­zierten Bio­betrieben im Kreis Hermannstadt. Man staunt darüber, daß es 15 solcher Institutionen gibt. Dazu werden die Adressen der Müllentsorgungsun­ternehmen im Kreis angeführt, und zwar von Stellen, die Papier und Plastik, Elektrogeräte, Alteisen und Batterien sammeln (17 An­schriften!), und zuletzt eine lange Reihe von Internet-Adressen zur weiteren Information (z. B. 7 Adressen zur kirchlichen Um­weltarbeit, 8 Adressen zu aktuellen Umweltthemen in Rumänien und eine Reihe weiterer Anschriften zu Klimanetzwerken, zum ökologischen Fußabdruck und zum Transportwesen). Hier tut sich ein weites Tor zu weiterer Beschäftigung mit Fragen der Um­welt und zu verantwortlichem Umgang mit der Schöpfung auf.

     Man kann den Initiatoren dieser „Um­weltfibel“ für diese überaus fleißige, informa­tive Ver­öffentlichung nur danken und dem Büchlein viele nachdenkliche Le­ser wünschen.    

                                   Hermann Pitters

 (aus LKI 11 / 2009)


HOME-Project: Ein Film

 

In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit kaum noch 10 Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern.

HOME ist ein Spielfilm von Yann Arthus-Bertrand in Koproduktion mit EuropaCorp (Unternehmen von Luc Besson) und Elzévir Films mit der Unterstützung durch PPR. HOME besteht aus Luftbildaufnahmen, die die großen ökologischen Fragen behandeln und gleichzeitig zeigen, dass es Lösungen gibt. HOME erscheint am 5. Juni 2009 auf der ganzen Welt und in allen Medienformaten. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und uns alle davon zu überzeugen, dass wir jede Verantwortung für diesen Planeten tragen.

Hier der link zum Trailer (englisch mit deutschen Untertiteln   3 min)

Hier der link zum Film (englisch mit deutschen Untertiteln  1 std 33 min)

 

 


100 gute Gründe gegen Atomkraft

Atomkraftwerke gehören ins Technikmuseum. Warum? Hier sind einige Gründe zu lesen.


Tschernobyl

26.4.2011    Eine grandiose Radiosendung von Redaktion Restrisiko (bermuda.funk, Freies Radio Rhein-Neckar)
Aus aktuellem Anlass Link auf eine mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnete Sendung zum Thema "Tschernobyl"- Die Ereignisse von damals nacherleben!

Radiosendung

media3.roadkast.com/journalist-academy10/tschernobyl1.mp3

media3.roadkast.com/journalist-academy11/tschernobyl2.mp3

 

26.07.17

Möglichst bald suchen wir einen Küster / ein Küsterpaar für unsere Kirchengemeinde. Details: weiter....

 

25.07.17

„Die Jagd nach Mister M. – Martin Luther und seine Freunde“

 

20.07.17

Anläßlich des großen Sachsen-treffens lädt unsere Kirchengemeinde am 6. August zu einem Gottes-diens...

 

16.06.17

Jeden Dienstag um 18 Uhr laden wir zu einem Orgelkonzert ein.