Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

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Schulbetrieb

Während der Schulzeit ist das „Offene Haus“ von 12 – 17 Uhr für die Kinder da. In dieser Zeit bekommen die Kinder ein warmes Mittagessen, sie erhalten die Gelegenheit zu duschen und ihre Kleider können gewaschen werden.

Da einige Kinder in erbärmlichen Verhältnissen wohnen (ohne Strom und fliessendes Wasser) leidet ihre Hygiene sehr darunter. Wir haben Kinder, die bei uns das erste Mal in ihrem Leben eine Toilette und eine Dusche benutzt haben und ihre Zähne putzen durften.

 

Eines der Ziele unseres Tageszentrums ist, den Kindern einen normalen Schulbesuch zu ermöglichen. Das heisst, neben der Hygiene (viele wurden wegen dem Geruch ihrer Kleider in der Schule ausgegrenzt), achten wir auch darauf, dass jedes Kind das notwendige Schulmaterial hat. Wir sind froh, dass wir allen Kindern zum Schulbeginn und auch das ganze Schuljahr durch, den nötigen Schulbedarf (also Hefte, Stifte und bedingt auch Schulranzen) im „Offenen Haus“ sichern können. Die Eltern hätten diesen Schritt finanziell nicht geschafft. Dank dieser Hilfen sind die Kinder ihren Klassenkollegen gleichgestellt und können sich leichter im Schulalltag einfinden.

Unsere Hausaufgabenhilfe und die ausserschulischen Aktivitäten, die wir mit ihnen unternehmen, helfen den Kindern den Schulstoff nachzuholen, zu vertiefen und in der Klasse mit den anderen Kindern Schritt halten. Am Ende dieses Schuljahres hatten keine Kinder Nachprüfungen abzulegen. Die gute Zusammenarbeit mit den Lehrern hilft uns gezielt auf die schulischen Schwächen der Kinder einzugehen. 2 Kinder zählten im Schuljahr 2010 / 2011 zu den Klassenbesten, die anderen bewegen sich mit ihren Leistungen im Mittelfeld, einige wenige sind knapp versetzt worden.

Die Gruppe der Kleinen zählt 5 Kindergartenkinder, die sich unterschiedlich schnell eingelebt haben.

 

Nicht nur die Hausaufgaben gehören zu unserem Alltag. Viele verschiedene Spiele bringen die Kinder dazu ihre Schüchternheit zu überwinden oder ihre Probleme von zu Hause oder aus der Schule zu vergessen. Manschaftsspiele helfen ihnen den anderen zu vertrauen und sich sozial zu integrieren. Mit den unterschiedlichsten Spielen versuchen wir ihr Gedächtnis, ihre Kreativität, aber auch ihre soziale, emotionale, und physische Entwicklung zu fördern. Montag wird getanz, Dienstag sind Märchen und Geschichten an der Reihe, Mittwoch wird gemalt, der Donnerstag ist dem “gesunden Leben” und den Gesselschaftsregeln vorbehalten und am Freitag wird gebastelt.

 

 

Während der Teestunde (immer am Ende jeden Tages) haben die Kinder die Gelegenheit über ihre großen und kleinen Nöten und Freuden zu erzählen. Der stark strukturierte Ablauf hat vielen von ihnen die Möglichkeit gegeben ihr Selbstvertrauen zu stärken. Andere wiederum mussten lernen sich zurückzuhalten und anderen zuzuhören. Gespräche über das Leben und alterspezifische Probleme werden erörtert, Themen welche bei ihnen zu Hause nicht angesprochen werden...

23.11.18

Am 9. Dezember in der Reformierten Kirche, Fleischergasse 9

um 16:00 und 18:00 Uhr

 

01.11.18

Liedermacher Chris Halmen spielt Lieder von Christoph Zehendner, Ebenbild und eigene Songs

 

30.10.18

Am 4. Nov. feiern wir einen dreisprachigen Gottesdienst mit unseren ungarischen Geschwistern in der ...

 

29.10.18

Am 31. Oktober laden wir 17 Uhr zum regionalen Reformationsgottesdienst in sächsischer Mundart nach ...