Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

BerichtRaport - 2010

 

Diakoniebericht 2014

Im Rückblick auf das Jahr 2014 durften wir erneut erfahren wie wichtig die sozialen Aufgaben unserer Kirchengemeinde für Menschen in Not sind. Ebenso haben wir im Laufe der Jahre erfahren, dass es einen großen Unterschied zwischen sozialem Handeln und dem beruflichen Lösen von sozialen Problemen gibt. Damit unsere Sozialleistungen auch weiterhin funktionieren und bestehen, sind wir dankbar für all die erhaltenen Unterstützungen und Spenden, aus dem Ausland und aus dem Innland, sowie für die ehrenamtliche Arbeit die Viele aus unserer Kirchengemeinde leisten.

 

Unsere Dienstleistungen in denen wir im vergangenen Jahr präsent waren:

 

Essen auf Rädern

Unsere Kirchengemeinde bietet die Möglichkeit, durch das Projekt „Essen auf Räder“, 5 Tage pro Woche (Montag bis Freitag), für diejenigen die nicht mehr selbst kochen können oder wollen, eine warme Mahlzeit und liefert diese jeder Person direkt nach Hause. Der max. Kostenbeitrag beträgt 15,- Lei pro Mahlzeit/Tag, ist aber auch abhängig vom Einkommen. Bei geringem Einkommen wird der Beitrag von der Kirchengemeinde bezuschusst.

Im vergangenen Jahr haben etwa 40 Empfänger/Monat je eine warme Mahlzeit erhalten.

 

Betreutes Wohnen

Für unsere sozialen Projekte in Schellenberg und Neppendorf haben wir d. J. zwei Ehepaare gefunden, die mietfrei da wohnen und als Gegenleistung den Hausmeisterdienst und andere Tätigkeiten übernehmen.

Projekt Schellenberg

In den bisher eingerichteten Räumen wohnen 3 Familien und ein Alleinstehender. Die Bewohner sind Menschen mit kleinem- oder gar keinem Einkommen, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben, weil sie krank oder behindert sind. Begleitung und Beratung erfolgt in kleinen Schritten und recht langsam, weil da ein intensiverer Einsatz nötig ist.

Die Hauptbeschäftigung dieser widmet sich naturnah und biologisch den Garten zu wirtschaften und die Versorgung und Pflege der Tiere.

Dank zweckgebundener Unterstützungen, konnten wir im vergangenen Jahr:

- eine Wohnung im Untergeschoss des gewesenen Pfarrhauses renovieren - Ende des Jahres ist da gleich eine 4- köpfige Familie eingezogen.

- das Dach der Scheune wurde komplett restauriert.

- das kaputte Joch der Glocke wurde durch ein Neues aus Eiche ersetzt und es wurden dringende Reparaturen am Zugwerk unternommen.

- von der Ev. Christusgemeinde Rheinhausen wurde eine Kleinorgel zur Verfügung gestellt.

Für dieses Jahr wurde der Einbau eines Bewässerungssystems für den Garten vorgesehen – die finanziellen Mittel dafür haben wir schon, Dank einer zweckgebundenen Spende.

Gebäude E.A.Bielzstr. Nr. 69

Das vom Deutschen Forum Hermannstadt übernommene Gebäude, bietet vorläufig ein Obdach für 2 Familien und 2 Alleinstehende.

Im Laufe des vergangenen Jahres ist es uns gelungen das Haus mit dem Nötigen auszurüsten (Geschirr, Bettwäsche, Waschmaschinen etc.)

Bis Ende vergangenen Jahres hat sich dieses Projekt selbst getragen.

 

Finanzielle Hilfen:

6 Personen wurden beim Ankauf gelegentlicher oder regelmäßiger Medikamente und Zahnarztbehandlungen unterstützt;

6 Personen wurden für dringende Notfälle unterstützt;

20 Personen wurden durch eine Partnerschaft (1-mal jährlich) unterstützt;

67 Personen wurden 3-mal jährlich unterstützt um ihr geringes Einkommen aufzubessern und die Unterhaltskosten zu bewältigen

 

Materielle Unterstützungen:

40 Personen wurden 2-mal jährlich mit Kleidern, Lebensmittel und Hygieneartikel durch eine Partnerschaft unterstützt.

 

38 pflegebedürftige, kranke und allein stehende Gemeindeglieder erhielten regelmäßige, sorgende Begleitung durch unsere 3 Krankenschwestern i.R. und der Ärztin i.R. Nicht nur der Gesundheitszustand dieser wurde verfolgt und versucht zu verbessern, sondern sie wurden auch mit Medikamente versorgt (nach Bedarf auch eingekauft) und manche wurden sogar in den Wintermonaten, regelmäßig, mit einer Unterstützung für Heizkosten versorgt.

 

Durch unsere Beratungsstelle kommen wir mit sehr vielen Mitgliedern unserer Gesellschaft in Kontakt, derer Existenz auf verschiedener Weise bedroht ist. Unsere Kirchengemeinde steht den Betroffenen zur Seite, berät sie und hilft ihnen kostenlos wo sie nur kann.

Um Armutsbetroffene sozial zu unterstützen, wo unsere Kräfte nicht ausreichen, können wir mindestens vermitteln wo sie ihre Lage verbessern können und können sie einige Zeit begleiten.

Ziel unserer Arbeit ist, die eigenen Kräfte der Menschen in Notlagen zu stärken und Veränderung zu bewirken.

 

Diakoniebericht 2012

Diakoniebericht_2013.pdf

Den Diakoniebericht des Jahres 2012 können Sie hier als PDF-Datei (0,3 MB) ansehen.


Jahresbericht 2010 - diakonische Arbeit in unserer Kirchengemeinde

Vor unserer Apotheke
Adventskaffee

Innerhalb verschiedener diakonischer Dienstleistungen bietet die Kirchengemeinde Hermannstadt Begleitung, Beratung und Betreuung hilfsbedürftigen Personen an. Einige dieser Dienstleistungen laufen über die Charlotte-Dietrich-Hermannsthal Stiftung. Da unsere Ressourcen sehr begrenzt sind, können wir die zahlreichen Dienste nur anbieten, weil Spender/-innen uns gezielt helfen.

Offizielle Statistiken zeigen einen übertriebenen Anstieg der Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen im Laufe des Jahres 2010 im Vergleich zu dem Jahr 2009.Der größte Anstieg wurde für Kartoffeln (+45 %), Speiseöl (+21,1 %), Konserven (+19,3 %), Obst (+17,9 %), Mehl (+9,5 %) und Medikamenten (+7,8 %) verzeichnet.

 

Das bedeutet für viele Menschen in Hermannstadt und Rumänien eine Verschlechterung ihrer finanziellen und sozialen Lage. Wir wollen ihnen helfen. Deshalb bitten wir Sie, um Spenden, durch welche Sie sich zu unserem Dienst am Mitmenschen bekennen und uns helfen, diesen Dienst aufrecht zu erhalten. Diakonie kann nur mit offenen Händen und offenen Herzen statt¬finden.

 

Im Folgenden berichten wir über unsere Arbeit während des Jahres 2010. Durch unsere finanziellen Hilfen und Projekte können wir Menschen, die sich in verschiedenen Notlagen befinden, auf mehreren Weise unterstützen.

 

Akkreditierung

Am 10.06.2010 erhielt die Diakonie unserer Kirchengemeinde die Bewilligung und Zulassung für die folgenden sozialen Dienste: Identifizierung und Bewertung; Informationen und Orientierung über die verschiedenen Unterstützungsbereiche; Sozialberatung; Psychologische Beratung; Nothilfe zur Verringerung der Auswirkungen von Krisensituationen; Stärkung der Gruppen und Gemeinschaften; Förderung und soziale Zusammenarbeit.

Diese Zulassung dient, um selbst Projekte oder Beihilfen vom Staat beantragen zu können, ist aber auch eine Anerkennung unserer geleisteten sozialen Dienste.

Finanzielle Unterstützungen

werden Bedürftigen in verschiedenster Notlagen gegeben. Aufgrund einer Sozialanamnese der Diakoniebeauftragten entscheidet der Diakonieausschuss, wie und in welchem Maße den Betroffenen geholfen werden kann. z.B. für:

Medikamente, Infiltrationen, Operationen: Unser Gesundheitssystem versagt in vielen Bereichen, daher sind viele medizinische Dienstleistungen nur gegen bares Geld zu erhalten. Unterschiedlichste Analysen, sowie etliche Operationen werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Die Befreiung der Medikamentenkosten besteht als theoretische gesetzliche Grundlage, doch die Krankenkasse erstattet den Apotheken nur ein Teil und sehr verspätet das Geld dafür. Daher müssen viele Medikamente mit vollem Preis bezahlt werden.

Heizkosten: Familien oder Alleinstehende mit kleinem Einkommen können oft ihre Rechnungen im Winter nicht bezahlen. Damit sich die Schulden nicht anhäufen und die Wohnung vom Gas abgekoppelt wird, unterstützen wir sie, indem wir einzelne Gasrechnungen bezahlen und in einigen Fällen mit regelmäßige Geldsummen in den Wintermonaten aushelfen.

• verschiedene Bedürftigkeiten/Notlagen: Menschen mit kleinen Einkommen stehen oft vor der Entscheidung, welche Ausgaben Priorität haben: die Gasrechnung, die oft mehr als die Hälfte ihres Einkommens beträgt, die dringend benötigten Medikamente, die notwendigen Lebensmittel oder andere notwendige Anschaffungen.

All diese Unterstützungen beinhalten nicht nur das bare Geld sondern auch öfters Besuche bei den Betroffenen, Besprechungen mit ihnen, eine intensive soziale Betreuung.

2010 konnten wir 41 Personen in verschiedenen Notlagen helfen.

 

Innerhalb des Arbeitslosenprojektes

können Bedürftige unserer KG, die seit längerer Zeit keiner geregelten Beschäftigung nachgehen oder die mit ihrem Einkommen nicht zurecht kommen, bei den vielfältigen Arbeiten an unserer Kirche, Kirchenhäuser oder Friedhof mithelfen. Sie erhalten dabei nicht nur eine wöchentliche Unterstützung sondern erproben dabei auch den Arbeitsalltag mit einem geregelten Tagesablauf, der ihnen den Einstieg in die „normale Arbeitswelt“ erleichtert.

Im Laufe des Jahres 2010 wurden von 13 Personen verschiedene Arbeiten durchgeführt: sei es im Pfarrhaus-, Kirche-, Kirchenhäuser von Hermannstadt oder im Garten und Kirchhof von Schellenberg und Hammersdorf.

 

Renovierung einer Sozialwohnung

Im Herbst haben wir aus einer total verdreckten Wohnung den letzten Müll weggebracht und danach Zimmer, Küche, Vorraum und Bad „aufgefrischt“. Die Wohnung wurde einer Studentin aus der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die Mutter der Studentin ist vor ca. einem Jahr verstorben, der Vater hat große Alkoholprobleme so dass die Umstände zuhause nicht mehr auszuhalten waren. Dank verschiedener Spender konnten wir die Wohnung mit den dringenden Möbelstücken, Küchenherd und das übliche wie Geschirr, Vorhänge usw. ausstatten.

 

Betreutes Wohnen - Renovierungen an dem Gebäude T. Popovici 9

Mit Hilfe der Zürcher Kommende der Johanniter und ganz besonders dem unermüdlichem Einsatz von Herrn Hanns Albrecht von Graefe konnten wir auch im Jahr 2010 Reparaturen im Wert von ca. 30.000 EURO durchführen: der Großteil ging in die dringend nötige Dachsanierung (der Teil gegen den Schillerplatz), es wurden aber auch die gemeinsam genutzten Toiletten von der 1. Etage renoviert und die Pflasterung des Innenhofs durchgeführt.

Mittlerweile läuft das Projekt „Betreutes Wohnen“ in seinen geregelten Bahnen. In einigen Wohnungen der Kirchengemeinde haben wir mit Hilfe der Züricher Kommende der Johanniter Sozialwohnungen eingerichtet. Menschen die aus irgendeinem Grund ihre bisherigen Wohnungen verlassen mussten (Senioren, Personen ohne eigenes Einkommen und Frauen mit Kindern) finden auf befristete Zeit eine Unterkunft und bekommen nach Bedarf Hilfe bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, bei der Einteilung der Einkünfte, können Unterstützung bei der Kommunikation mit den Ämtern verlangen. Diese Hilfe wird ihnen so lange gewährt bis sie ein geregeltes Einkommen haben und im Alltag zu Recht zu kommen. Im Jahr 2010 konnten wir 6 Familien innerhalb dieses Projektes helfen.

Personen aus dem In- und Ausland haben je eine Patenschaft für bedürftige Kinder übernommen. So kann die langfristige finanzielle und soziale Absicherung eines Kindes sichergestellt werden.

Ein Jugendlicher wird seit fast 10 Jahren mit einer jährlichen Summe von ca. 500 Euro unterstützt. Der Junge kommt aus einer Familie, deren Vater verstorben ist, als er und sein Bruder 7 bzw. 9 Jahre alt waren. Die Mutter ist nervenkrank und leidet an verschiedenen Krankheiten. Die Unterstützungen wird für die Bezahlung der Hochschule (er studiert Jura im 3. Jahr), für Bücher und die vielen Medikamente für die Mutter.

Eine Jugendliche wird seit ca. 1 Jahr unterstützt. Das Mädchen ist 16 Jahre alt, seit 8 Jahren ist sie Halbweise und die Mutter schafft es nicht mehr, einer Arbeit nachzugehen. Dadurch entstehen auch immer wieder Zahlungsrückstände bei den verschiedenen Nebenkosten und natürlich gibt es auch Zeiten wo wirklich das Geld nicht mehr da ist für die tägliche Ernährung.

 

Neue Projekte: Diakoniezentrum Schellenberg.

Nach der Aufnahmen Schellenbergs in den Gemeindeverbund Hermannstadt hat die Gemeindevertretung Hermannstadt zusammen mit dem Kirchenrat von Schellenberg beschlossen, das Pfarranwesen in Schellenberg nicht weiter zu vermieten, sondern es für diakonische Zwecke bereitzustellen.

In Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk Gallneukirchen soll dort eine zweite Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen entstehen und für das Projekt „Betreutes Wohnen“ sollen einige kleine Wohneinheiten eingerichtet werden. Der große Garten wird allen Beteiligten ermöglichen, sich im Rahmen einer kleinen Bio-Landwirtschaft einzubringen, als Therapie und wirtschaftliche Beschäftigung zugleich, und in dem Laden, der zur Strasse hin gelegen ist, können die Produkte der Werkstatt und des Gartens verkauft werden.

 EU-Anträge

Um Finanzierungen dafür zu erhalten, haben wir gemeinsam mit dem Projektentwickler Raimar Wagner und der Beratungsfirma „Smart“ an folgenden EU-Anträge gearbeitet:

1. POR Achse 3.2: Renovierung und Ausstattung von sozialer Infrastruktur - durch dies EU-Programm konnte man im Bereich Sanierung, Erweiterung und Modernisierung von Gebäuden 800.000,-Euro erhalten – diese Linie wurde leider ausgeschöpft, bevor unser Antrag drankam.

Danach hatten wir die Absicht einen Finanzierungsantrag im Rahmen des EFS-Programms:zu stellen:

2. Achse 6.1.- „Förderung der sozialen Wirtschaft” : ein strategisches Projekt mit der maximalen Fördersumme von 5 Mio. Euro (die meisten Kosten wären für das Personal, für die Ausbildungskosten und alles was damit zusammenhängt, sogar 15% Renovierungskosten) – diese Linie wurde plötzlich erklärungslos von der Regierung gestrichen.

Es blieb die Möglichkeit ein sog. „Grant-Projekt“ einzureichen:

3. Achse 6.1.- „Förderung der sozialen Eingliederung - Entwicklung der Sozialwirtschaft”: ein Grant Projekt mit der maximalen Fördersumme von 500.000 Euro – hier haben wir es geschafft, den Antrag einzureichen und warten nun auf einen Bescheid der Förderstelle.

 

Nichtsdestotrotz geht die Arbeit in Schellenberg weiter, da ja schon einige kleine Wohneinheiten im Anwesen durch das betreute Wohnen besetzt sind.

Im vergangenen Jahr 2010 wurden folgende Arbeiten in Schellenberg durchgeführt:

- im Kirchhof wurde die ganze Fläche rund um die Kirche gesäubert (3 Container voll zerbrochenen Ziegeln die übriggeblieben sind nach den Dachreparaturen, Wurzeln und andere wild gewachsenen Sträucher und Büsche wurden abgehackt und entfernt – da soll dies Jahr außer den Bäumen die Fläche gerade gemacht werden.

- an der Kirche musste dringend das Fenster auf der westlichen Seite ersetzt werden, da es morsch war und sogar ein Teil des Holzes fehlte. Mit Hilfe der Gesellen haben wir ein neues machen lassen (aus Eichenholz, das länger halten muss, da es drauf regnet und die Sonne darauf scheint).

- Die unteren Fenster der Kirche, die gegen die Schule gerichtet sind und zerschlagen waren, wurden ersetzt und davor Drahtgeflecht geschweißt.

- Die Sakristei (wo in den letzten Jahren ein Fuchs gehaust hatte) wurde ausgemistet und alle Löcher und Fuchsbau-Gänge zuzementiert

- Wasserleitung und Kanal wurde bis zum Tor eingezogen.

Da das Glöcknerhaus bald frei sein wird, überlegen wir die Räume so einzurichten, das es sowohl als Wohnung als auch als Büro verwendet werden kann.

Den Grund, der jährlich verpachtet wurde, wollen wir zusammen mit dem Verein „Insel der Hoffnung“ dieses Jahr selbst bebauen und hoffen damit auf eine gute Zusammenarbeit und Partnerschaft. Anleitung erfahren wir bereits jetzt schon durch den Bio-Bauern Jaglea aus Rothberg.

 

Innerhalb der Lernpartnerschaft

zwischen unserer KG und der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (EVA) begannen voriges Jahr zwischen dem 19. - 21. November 2010 die Fortbildungsseminare zu den Querschnittsthemen Fundraising, Qualitätsmanagement und Methoden sozialer Arbeit. Dadurch profitieren nicht nur die Angestellten der KG und die Mitglieder des Netzwerkes, sondern es haben auch viele andere aus verschiedenen sozialen Bereichen großes Interesse gezeigt und sich daran beteiligt. Weitere Einheiten der Fortbildungen werden 2011 stattfinden.

 

Essen auf Rädern

Am Jahresanfang 2011 hat die Kirchengemeinde Hermannstadt das sozial-diakonische Projekt „Es¬sen auf Rädern“ vom Diakonischen Werk Rumänien (DWR) übernommen und führt es nun in eigener Trägerschaft weiter. Dieser Schritt wurde im Rahmen der Umstrukturierungsmaßnah¬men, die das DWR wegen fehlender Finanzierung der Geschäftsstelle durchführen musste, notwendig. So soll gewährleistet werden, dass die Empfänger nicht auf die täglichen Mahlzeiten verzichten müssen.

Durch dieses Projekt werden monatlich 45 Empfänger, die wegen Alter, Behinderung oder Krankheit nicht in der Lage sind, sich selber ein warmes Essen zuzubereiten, betreut. 15 von ihnen können den Gegenwert der Mahlzeiten nur zum Teil oder überhaupt nicht aufbringen. Um insbesondere diesen bedürftigen Mitmen¬schen weiterhin helfen zu können, betreuen wir auch finanziell besser ¬stehende Empfänger.

 

Die Diakonie unserer Kirchengemeinde möchte die Gelegenheit wahrnehmen, allen Spendern und Förderer recht herzlich zu danken. Wir haben erlebt was die Gemeinschaft leisten kann und sind sehr stolz auf unsere Spender und Förderer.

Vielen, vielen herzlichen Dank den Spendern

 

 Diakoniebeauftragte Annemarie Fazakas und Marius Trifan

 

26.04.17

Samstag, 29. April, 18 Uhr Chorkonzert Stadtpfarrkirche, Sonntag singen im Gottesdienst 10 Uhr

 

24.03.17

Noemi Miklos spielt am 11. April in der Stadtpfarrkirche "Le chemin de la Croix" op. 29 (1931) - "De...

 

14.03.17

Wir stellen einen Gärtner (-in) ein, der die Gärten der Kirchengemeinde nach Bio-Standards bebaut.

 

16.02.17

Vom 27. - 29. Januar machte das Reformationsmobil in Hermannstadt seine östlichste Station - ein sch...