Kinderkreuzweg 2012
Vorbereitung Jugendtag 2012
Kleinschelken im Frühjahrserwachen – so erlebten vom 23.-25. März 45 jugendliche und erwachsene freiwillige Mitarbeiter sowie Hauptamtliche der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien den Ort, an dem vom 11.-13. Mai der Jugendtag sein wird.
Vor zwei Jahren konnte schon einmal ein Jugendtag mit gutem Erfolg in der schmucken Weinbaugemeinde veranstaltet werden. Wichtige Faktoren sprachen für ein Wiederkommen: Die Offenherzigkeit der evangelischen Gemeinde, das Entgegenkommen von Seiten des Bürgermeisteramtes, die Freundlichkeit der Schulleitung. Dazu die äußeren Gegebenheiten und die Nutzungsmöglichkeiten der Infrastruktur: Die beeindruckende Kirchenburg mitten im Dorf, mit freundlichem Kirchraum, modernem Burgcafé und vielseitigen Innenhöfen; der große Gemeindefestsaal; die passenden Räumlichkeiten in den Schulen; das renovierte und komfortable Pfarrhaus.
Doch ausschlaggebend für das Gelingen eines Jugendtags ist und bleibt das Mitarbeiterteam. Dieses zu formen und die vielfältigen Aufgaben zu verteilen war der Zweck des Vorbereitungstreffens. Aus Mediasch, Kronstadt, Malmkrog, Zeiden, Hermannstadt, Broos, Schäßburg, Mühlbach und Klausenburg kamen wir zusammen.
Fast alle kannten sich schon von früheren Treffen im Landesjugendmitarbeiterkreis. Nach dem Abendessen kam es zuerst zu einer gemütlichen Begrüßungsrunde, zu der erfreulicherweise auch Vertreter der Kirchengemeinde und der Schulleitung gekommen waren. Anschließend jedoch wurden wir auf den Jugendtag und unsere Aufgaben eingestimmt. Bis spät in die Nacht hinein wurde erzählt, besprochen, gesungen, gebetet und natürlich viel gelacht. Doch die Nacht war kurz. Am Samstagmorgen ging es frühzeitig los. Der Tag war vollgepackt mit Arbeitseinheiten, bei denen sich erfreulicherweise ein intensives Mitwirken der Jugendlichen zeigte und gute Resultate erzielt wurden. Auch das Miteinander war bestens, und zur Auflockerung wurden wir zu einem Nachmittagsspaziergang zur Ponderosa-Ranch eingeladen, wo Kaffee&Kuchen und ein Riesenspielplatz auf uns warteten. So ging auch der Samstag um Mitternacht zufriedenstellend zu Ende. Am Sonntag gab es wieder ein Treffen mit der Kirchengemeinde im Gottesdienst. In der Abschlussrunde konnte dann der Sack richtiggehend zugebunden werden. Allen war bewußt, welche Verantwortung jede und jeder einzelne für den Jugendtag übernommen hatte, und wir konnten uns in einer fröhlichen Runde verabschieden.
Danke allen Organisatoren dieses Vorbereitungstreffens und natürlich allen Teilnehmern, die sich als Mitarbeiter für einen schönen und erfolgreichen Jugendtag einsetzen wollen.
Hans-Georg Junesch
Landes Jugend Mitarbeiter Kreis 2012
Das erste LJMK-Treffen dieses Jahres fand von Freitag, dem 03.02 bis zum Sonntag, dem 05.02. im kirchlichen Erholungsheim in Wolkendorf statt. Unter der Leitung von Pfarrer Joachim Lorenz (Malmkrog) haben 49 Jugendliche aus Malmkrog, Mediasch, Schässburg, Kronstadt, Hermannstadt und Heltau zusammnen mit 6 Leitern teilgenommen, wobei wir gemeinsam das Thema ,,Biblify your life“ bearbeitet haben.
Am Freitag, nach der Anreise, haben wir gemeinsam gegessen und zunächst Kennenlernspiele gespielt. Joachim Lorenz hat uns in das Thema eingeführt. Der Tag endete mit der Abendandacht. Der zweite Tag begann um 8 Uhr mit der Morgenandacht. Nach dem Frühstück um 9:30 Uhr haben wir uns in 4 Gruppen für den Bibel-Wettbewerb eingeteilt, den Pfarrer Hans-Georg Junesch mit der Hermannstädter Gruppe vorbereitet hat. Danach fand ein Bibelquiz statt, das Pfarrer Wolfgang Arvay (Broos) organisiert hat, wobei auch Belohnungen gab. Nach den Wettbewerben sollte sich jeder auf eines der 9 Blätter eintragen, die alle ein bestimmtes Thema und einen Gruppenleiter hatten, wie zum Beispiel: ,,Biblify your things“, ,,Biblify your friends“, ,,Biblify your church“ usw.. Es folgte die Gruppenarbeit.
Um 13 Uhr gab es dann erstmals Mittagessen für die erschöpften Seelen, gefolgt von einem schönen, erholsamen Spaziergang durch die Landschaft Wolkendorfs. Nach dem Spaziergang durften sich alle auf guten Kaffee und köstlichen hausgemachten Kuchen freuen, die uns vom Erholungsheim bereitgestellt wurden. Nach dem ganzen Spaß fing natürlich wieder die Arbeit an. Jetzt mussten alle Gruppen ihre Themen darstellen. Dabei wurden verschiedene Methoden verwendet, wie szenische Darstellung, Plakatvisualisierung oder Dialog. Wir haben dabei eine Menge gelernt. Weiterhin haben wir gemeinsam gespielt, Spaß gehabt und zum abschluss des Tages eine Abendandacht gehalten.
Der letzte Sonntag begann wie gewöhnlich mit Frühstück, gefolgt von dem Gemeindegottesdienst in Wolkendorf, den wir mitgestaltet haben. Nach der Besprechung über die nächsten LJMK-Aktivitäten gab es Mittagessen, wonach wir uns leider voneinander verabschieden mussten.
Andreea Zîmță, Heltau
Hans-Georg Junesch, Hermannstadt
Kinderbibeltage 2011
Die Kinder-Bibel-Tage zum Thema „Schritte auf Gottes Wegen“, vom 29.06.2011-01.07.2011, wurden von folgendem Team organisiert: Pfr. Klaus Martin Untch, Marianne Klein, Elisabeta Wiszt, Jutta Martini und Ramona Untch. Es nahmen 27 Kinder im Alter von 5-13 Jahren teil, 70% davon evangelisch.
Wir besuchten Museen, Kirchen und eine Kirchenburg. Durch das Landeskirchliche Museum im Teutsch-Haus führte uns Pfr. Wolfgang Rehner und erzählte uns einiges über die Kirchenburgen, die evangelische Kirche und wichtige Gegenstände, die in der Kirche verwendet werden. Diese Gegenstände konnten die Kinder in den Kirchen, sowie auf den Abbildungen der Puzzles und der „Spuren“ zu dem Schatz, den sie finden sollten, erkennen.
In jeder Kirche erfuhren die Kinder auch einiges über ihre Geschichte und ihre Besonderheiten. Über die Johanniskirche erzählte Erika Klemm, dass sie ursprünglich eine Waisenhauskirche war und deshalb anders aussieht als andere Kirchen. Durch die Stadtpfarrkirche führte uns Maria Maris und gab uns interessante Informationen über die Grabsteine in der Ferula.
Nach Michelsberg kamen trotz des starken Regens fast alle Kinder mit. Wir besuchten die Kirchenburg, wo Pfr. Klaus Martin Untch einiges zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen und der Kirchenburgen erzählte, und die evangelische Kirche im Dorf. Hier durften die Kinder während einer Andacht eigene Gebete sprechen.
Wir besuchten auch die Schatzkammer im Altenberger-Haus. Frank Ziegler bot kindgerecht formulierte Erklärungen und Informationen über die Exponate, unter denen die Kinder mehrere Abendmahlskelche erkannten.
Großen Spaß hatten die Kinder bei der Bastelaktion. Aus verschiedenen Kartons wurde eine Kirchenburg gebaut. Alle halfen eifrig mit beim Aufbau, sowie beim Bemalen der Wände und des Kirchendaches.
Unsere Kirchenburg wurde am drauffolgenden Sonntag in der Stadtpfarrkirche aufgestellt. Die Kinder sangen einige Lieder und stellten der Gemeinde vor, was sie an diesen Kinder-Bibel-Tagen erarbeitet hatten.
Kinder Brot Back Tag
Der Kinder-Brotbacktag fand am 7. Juli 2011 in Reussdörfchen, am Kinderbauernhof, statt. Die Aktion wurde von Pfr. Klaus Martin Untch, Marianne Klein, Elisabeta Wiszt und Jutta Martini organisiert, sowie den Helferinnen Christa Pop und Elke Dengel. Es nahmen 18 Kinder teil, davon 70% evangelisch.
Die Kinder lernten verschiedene Getreidearten kennen und erfuhren einiges über die Feldarbeiten und das Brotbacken.
In der evangelischen Kirche des Dorfes wurde eine Andacht gehalten, während der die Kinder auch ihre Kenntnisse von den Kinder-Bibel-Tagen auffrischten.
Auf dem Kinderbauernhof zeigte Marianne Klein den Kindern einige Getreidearten: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, die die Kinder anschließend sortierten.
Anschließend ging es ans Brotbacken. Unter Anleitung von Frau Klein und den anderen Mitarbeitern und Helfern kneteten je zwei Kinder den Teig für ein Brot. Sie hatten Spaß daran und machten es sehr gut. Während der Teig ging, gab es ein gutes Mittagessen. Danach wurden die Brote geformt und in den Backofen geschoben.
Die Wartezeit auf das fertige Brot wurde durch eine Geschichte zu Psalm 104 und eine Bastelaktion verkürzt. Die Kinder klebten wunderschöne Bilder aus verschiedenen Körnern.
Als die Brote fertig waren, durften alle probieren, und zwar von den eigens dafür von Frau Klein und Frau Pop gebackenen Broten. Alle anderen Brote wurden unter den Bäckermeistern aufgeteilt.
Jedes Kind nahm außer dem selbstgebackenen halben Brot und den gebastelten Körnerbild auch neue Erfahrungen und schöne Erinnerungen mit.










































