Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

Ferula - AusstellungenFerula - Ausstellungen

 

Ferula - Ausstellungsprogramm 2010

Die "Ferula" ist ein L-förmiger Raum am Westende der Hermannstädter Stadtpfarrkirche, der im 15. Jahrhundert angebaut wurde und heute durch den Turmsockel von dem Hauptschiff der Kirche abgetrennt ist. Seine gotischen Bögen, und hohen Fenster, die West-Rosette und die Wandchronik, vor allem aber die 70 Grabplatten sächsischer Persönlichkeiten des 16.-18. Jahrhunderts geben diesem Raum sein besonderes Gepräge. Seit 1999 wird die Ferula wieder intensiver genutzt: für Kirchenführungen steht sie täglich offen, ebenso werden Ausstellungen und Konzerte dort veranstaltet.

 


Das Erbe der Schreinermaler Familie Umling

17. September bis zum 17. Oktober 2010

 

Die Vernissage findet am Freitag, 17. September, 15 Uhr, in der Ferula der Stadtpfarrkirche statt.

 

Gastausstellung in der Ferula der Stadtpfarrkirche Hermannstadt

Konzept: Mihály Ferenc, Szász Erzsébet, Miklós Zoltán

 

Zahlreiche prächtige, farbig gefasste Ausstattungsstücke in reformierten Kirchen des Kalotaer Winkels und der Siebenbürgischen Heide stammen aus der Werkstatt der Schreinermaler-Familie Umling. Während der gesamten zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts spielten Arbeiten aus ihrer Werkstatt für die Entwicklung des kunsthandwerklichen Formenschatzes in diesen Regionen eine prägende Rolle. Zwar gingen die angewandten Dekorformen auf die ältere Renaissanceornamentik zurück, fanden aber über einen langen Zeitraum hin Anwendung. Von der Volkskunst freudig aufgenommen, lebten sie noch im 19. und 20. Jahrhundert weiter.

 

Ein reiches Typenspektrum farbig gefasster Kunstschreinerei – Kassettendecken, Gestühle, Kanzeln und vieles mehr – ist heute noch in vierundvierzig siebenbürgischen Kirchenräumen nachweisbar. Damit steht die Familie Umling als produktivste Schreinermalerfamilie des Karpatenbeckens fest.

 

In zahlreichen Fotografien und fundierten Texten stellt die Ausstellung die Werke der Familie Umling dem Hermannstädter Publikum vor. Die historischen Anfertigungstechniken der Schreinermaler werden ebenso erläutert wie die barocken Symbolwelten der Tier- und Allegoriedarstellungen.

 

Die Ausstellung macht sowohl auf die Schönheit dieser oft als „Bauernmalerei“ verkannten Werke als auch auf deren Fragilität aufmerksam. Als mobiles Denkmalgut aus höchst empfindlichem Material sind die Objekte durch die leider stark verbreitete Auffassung der kirchlichen Denkmalpflege als reine Baudenkmalpflege gerade heute in besonderem Maße gefährdet. Demgegenüber kann die Ausstellung auf die gelungenen Ergebnisse jüngster, behutsamer Restaurierungsmaßnahmen an Umling-Werken anschaulich hinweisen.

 

 

 

"Mutter Teresa und die Armut des Westens"

30. Juli – 06. September

 Bilder und Texte zu Mutter Teresa, Indien und Europa.


Eine Ausstellung der   Friedensbibliothek-Antikriegsmuseum  der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 Die Ausstellung ruft in zahlreichen Dokumentarfotografien und Zitaten von Mutter Theresa selbst und von anderen bekannten Persönlichkeiten zum Engagement im Kampf gegen Armut, Krankheit und die „Trägheit des Herzens“ (Jakob Wassermann), die uns am Handeln hindert, auf.

 Die Evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt ist um die Unterstützung und Begleitung von Hilfebedürftigen auf vielfache Art und Weise besorgt. Christliche, tätige Nächstenliebe, so wissen wir, ist ein Gut, um das wir uns täglich neu bemühen müssen.

Die Ausstellung führt uns und unseren Besuchern auf mehr als berührende Weise das Bild einer Nächstenliebe von beispielhafter Kompromisslosigkeit vor Augen.

 

The missing peace - artists consider the Dalai Lama

 

 

 

 

18. Mai – 18. Juli

The Missing Peace – Artists Consider the Dalai Lama

Einen Kommentar zur Ausstellung von Veda Popovici können Sie hier in englischer Sprache lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


60 Holzkirchen

60 Holzkirchen ist eine Dokumentarausstellung über verlassene, geplünderte und vergessene kirchliche Denkmäler. ...  Dem Ausstellungsprojekt liegt eine beinahe dreijährige wissenschaftliche Dokumentationsarbeit zugrunde, die von Mitgliedern und Partnern der Stiftung DALA ehrenamtlich durchgeführt wurde.
Partner: Das Museum des rumänischen Bauern, die Universität für Architektur Bukarest, die Universität der Künste Bukarest, die Fakultät für Architektur Temeswar, die Stiftung ProPatrimoniu und die Artis Peretia-Stiftung.  weiter, inkl. Blog der Stadtschreiberin

 


Einige frühere Ausstellungen

Eine gute Zusammenarbeit hat sich mit der Friedensbibliothek Berlin vertreten durch Jochen Schmidt entwickelt. Gemeinsam konnten bereits folgende Ausstellungen jeweils im Sommer gezeigt werden:


2001: „Verschwundene Welten“ und „Das Warschauer Ghetto“ - Aufnahmen von Roman Vishniac zur verschwundenen Welt des Ostjudentums. -
Dies Thema war so aktuell, daß sich in Zusammenarbeit mit dem Michelsberger Kreis ein Rahmenprogramm entwickeln liess, das neun Wochen lang diese Ausstellung mit Vorträgen (christlicher Antisemitismus, Jüdische Gemeinden in Rumänien heute, Das Leiden der Juden in Rumänien, Elie Wiesel), Konzerten mit jüdischer Musik (Jüdischer Jugendchor, Musik aus Theresienstadt, Musik jüdischer Komponisten für Violine und Klavier), Happenings (Ostjüdische Märchen) und Videos begleitete.

Juli - August 2001: „Silber und Salz in Siebenbürgen“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim und dem Brukenthal-Museum Hermannstadt

Dezember 2001 - Januar 2002: „Und sie kamen eilend - und fanden das Kind in der Krippe liegen...“ 30 bunte Weihnachtskrippen aus 20 Ländern in Afrika, Südamerika und Europa, gesammelt von Peter Dehmel aus Michelsberg/Alsbach.

Mai - Juni 2002: „ Vergessener Völker Müdigkeiten - Friedhöfe in den Kronländern der k.u.k. Monarchie“, Fotoausstellung mit Bildern von Christoph Lingg in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft Bukarest und der Rumänisch-deutschen Kulturgesellschaft Hermannstadt.

Juli - September 2002: „Das Angesicht des Anderen“ in Zusammenarbeit mit der Friedensbibliothek Berlin. Mit integriert sind Fotografien aus dem Zigeunerdorf Prislop von Andreas Pfarrwaller.

Mai - Juni 2007: „Die gefährlichste Krankheit“ - Fotos bedeutender Fotografen und Texte von Simone Weil zu Fragen der Ein- und Entwurzelung.

 

2008:  "Die Welten neuzumachen" - ist das Ergebnis eines Projektes, dass wir mit Olivia Mihălţianu und Adrian Matei seit 2008 gemeinsam erarbeitet haben. Die beiden Künstler widmeten sich der intensiven Annäherung an die Natur und den Landschaftsbegriff

 

20.07.17

Anläßlich des großen Sachsen-treffens lädt unsere Kirchengemeinde am 6. August zu einem Gottes-diens...

 

29.06.17

Das Percussion-Ensemble von Alexandru Anastasiu spielt am 30. Juni 18 Uhr Werke von Rosauro, Abe, Co...

 

16.06.17

Jeden Dienstag um 18 Uhr laden wir zu einem Orgelkonzert ein.

 

 

31.05.17

Alice Matei wurde mit Taufwasser, Gebet und Segen der Gnade Gottes und der Fürsorge ihrer Paten anve...