Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

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17.03.2018
PASSIO - Leid und Hoffnung

Wenn Anfang und Ende in dem Einen zusammenfallen. Das Osterfest steht auf zwei theologisch-anthropologischen Grundpfeilern, die menschliches Leben durchziehen: LEID+HOFFNUNG. Das gleichnamige Projekt inszeniert das christliche Heilsgeschehen – Kreuzigung+Auferstehung – zeitgenössisch als Konzert.Performance.Gottesdienst“: musikalisch, szenisch, poetisch, tänzerisch. Die Idee des österreichischen Komponisten Werner Schulze einer „Theology on Stage“ verbindet sich mit dem Interesse der in Rumänien lebenden österreichischen Performance-Künstlerin Teresa Leonhard: das Erkenntnispotential der Handlung in der Liturgie hervorzuheben und zu gestalten. In diesem internationalen Projekt kooperieren Beteiligte aus Siebenbürgen (M. Samson – Sopran, B. Falch-Leutert, J. Leutert – Klaviere, A. Marcovici, G. Barani – Schlagewerk, K. Philippi, E. Gunesch – Gesangssoli im Chorpart) und Österreich (J. Leutgeb – Sprecher/Bariton, A. Schober – Lichtdesign). Neben einem Männer- und Frauenchor agiert die Compania DIS.PLACE für zeitgenössischen Tanz mit Performern mit/ohne Behinderungen.

LEID+HOFFNUNG ist die Neuinszenierung von Schulzes Werk PASSIO (UA 2016, Wien), das um einen Tanzperformance-Part erweitert wurde. Grundlage ist die Leidensgeschichte Jesu als „Drama-Passion“, basierend auf griechischen Urtexten. Schulze hat die Passion unter Verwendung deutscher Bibelübersetzungen (gesprochen), Zitaten auf Griechisch (gesungen) sowie eigenen Texten vertont. Der Tod als Zäsur und Übergang führt direkt zum zweiten Teil, dessen Fundament der mittelalterliche „Quem Quaeritis“-Tropus ist („Wen sucht ihr?“) – der Dialog zwischen Frauen und Engeln, der in der Osterliturgie einen festen Platz hatte. Leonhards Vision, dieses Spiel als Performance in der Kirche umzusetzen, erfährt durch die Koppelung mit der erweiterten Version von PASSIO eine spezifische Qualität. (Dauer ca. 90min).

Der überkonfessionelle Aspekt hat besondere Bedeutung und äußert sich konkret: So werden die Meditationen in Klausenburg von Vertretern der griech.katholischen, röm.katholischen und evangelischen Kirche gesprochen. (In Hermannstadt von Stadtpfarrer K. Dörr). Dialoge auf Ebene der Ökumene, von Kunst und Kirche, zwischen den Sparten sind sehr erwünscht. Die Dreiheit Kunst - Kultur - Religion wird nicht zuletzt auch durch die Aufführungsdaten in der Karwoche akzentuiert:

28.03.2018, 19:00 Uhr, Klausenburg, Festsaal der Musikakademie „Gheorge Dima“

30.03.2018, 19:00 Uhr, Hermannstadt, Gemeindesaal Hammersdorf

Einführungsveranstaltung: Jeweils 18.15

 

Projektpartner: Österreichisches Kulturforum Bukarest, Evangelische Kirche AB Hermannstadt, Institut für ökumenische Forschung, Logos Projekte, Compania Dis.Place, Academia de Muzica „Gheorghe Dima“ Cluj-Napoca, Filarmonica de Stat Sibiu, Katholische Kirche Klausenburg, Österreichisch-Rumänische Gesellschaft

Sponsoren: Österreichisches Kulturforum Bukarest, Logos Projekte, Vorarlberg Museum, Benediktinerstift Admont, Evangelische Pfarrgemeinde Klagenfurt-Johanneskirche, Institut für ökumenische Forschung, private Spender


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