Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

Umwelt-AktionenUmwelt-Aktionen

 

Alltag auf dem Pfarrhaus

Küster Ovidiu Marin wäscht den Staub der Dachbaustelle von den Kollektoren der Solaranlage, die das Pfarrhaus mit allen Gästezimmern mit Warmwasser versorgt. Sein "Heiligenschein" ist eigentlich ein Untersatz für ein Storchen-Nest, der leider in den letzten Jahren nicht mehr bezogen wurde.

Bauernmarkt für Bio-Produkte

Jeden Freitag veranstaltet unsere Kirchengemeinde im Kirchhof/Schulhof am Huetplatz einen Markt für Bioprodukte, die von Landwirten aus der Region produziert und angeboten werden. Mittlerweile läuft es, durch Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt und der städtischen Markt-Gesellschaft Piete SA schon seit einem Jahr ziemlich gut.

Warum? Seht euch Flime wie diese an:

http://documentare.digitalarena.ro/food-inc-2009/

PIG BUSINESS - Link zu einem  Film über industrielle Schweinefleisch-produktion in der Welt und in Rumänien, über die ASTRA-Film-Fest Seite

http://www.unsertaeglichbrot.at - von Nikolaus Geyrhalter


Mitfahrzentrale für Rumänien aktuell

Eine Mitfahrzentrale speziell für Rumänien ist seit Dezember online: unter diesem link kann man seine Fahrtroute und Plätze angeben, bzw. wohin man mitgenommen werden möchte - über Facebook wird die Nachricht dann allen Abonnierten verteilt.

 

Unterschriftensammlung - Urwälder in Rumänien

Über diesen link gelangt man auf eine Webseite von Greenpeace Romania (in rumänischer Sprache), auf der man eine Petition an den Umweltminister unterschreiben kann, die noch bestehenden Urwälder Rumäniens unter einen besonderen Schutz zu stellen. In drei Wochen haben bereits 75.000 Menschen aus dem ganzen Land unterschrieben, daraufhin hat der Umweltminister einen dieser Urwälder bei Sinca besucht.

http://padurivirgine.ro/semneaza-petitia/

 

Stop für schädliche Bergbaumethoden

Durch verschiedene Aktionen wie Besuche in Rosia Montana und Ausstellungen unterstützt das Umwelt-Team unserer Kirchengemeinde den schon jahrelang anhaltenden Protest - auch vieler kirchlichen Organisationen -  gegen die schädlichen Abbaumethoden der Kanadisch-Rumänischen Bergbaugesellschaft in den Westkarpathen.

Hier einige links, unter denen man sich informieren und mitmachen kann:

 

Online-Petition von AVAAZ gegen Zyanid-Bergbau in Rosia Montana:

www.avaaz.org/en/petition/Dont_start_the_cyanide_mining_at_Rosia_Montana_in_Romania/

 

 www.rosiamontana.org Webseite des Vereins "Alburnus Maior" der sich vor Ort gegen das Bergbauprojekt einsetzt in rumänisch und englisch

http://www.greenpeace.org/romania/ro/campaigns/Toxic/rosiamontana/ Kampagne von Greenpeace Romania (rumänisch)

http://www.cotaru.com/urwald-goldrausch-etc/ Artikelsammlung zum Thema (deutsch, englisch, rumänisch)

www.avaaz.org/en/petition/Dont_start_the_cyanide_mining_at_Rosia_Montana_in_Romania/

Petition über das Avaaz-Netzwerk


Schiefergas / Fracking / Gaze de sist - Förderung bald auch in Siebenbürgen?

In Sachen Schiefergas / Gaze de sist ("fracking") auf englisch, euphemistisch "unkonventionelles Erdgas" genannt, hat die rumänische Regierung eine Kehrwendung gemacht: Vor den Wahlen sprach sich der aktuelle Premier noch eindeutig gegen diese fürs Grundwasser gefährliche Methode aus, mit viel Chemie auch noch das letzte bisschen Erdgas aus den tiefen Gesteinsschichten auszulaugen - nun verkündete er, amerikanischen Firmen die nötigen Konzessionen erteilen zu wollen.

 

Nachdem sich das Presbyterium eindeutig für die Teilnahme der Kirchengemeinde (zusammen mit dem Landeskonsistorium und vielen anderen Kirchen) an dem Protest gegen die Schiefergas-Prospektionen (gaze de sist) in den siebenbürgischen Dörfern ausgesprochen hat, besteht nun die Möglichkeit auch für Privatpersonen, sich an einer online-Petition zu beteiligen.

Unter diesem link können Sie das tun, sofern Sie das wünschen.

www.petitieonline.com/impotriva_fracking-ului_in_sudul_transilvaniei

Damit unterstützen Sie viele vernünftige Landwirte, die sich gegen diese Technik wehren, die langfristig das Grundwasser zerstört und ausserdem viel CO2 in die Luft bläst.

 

Ein Film von Lech Kowalski, "GAS-FIEBER", erzählt von zwei Gegenden - in Polen und den USA - die sich mit dem Problem "Fracking" schon länger herumschlagen. WEITER


Erfolg der Kampagne gegen den Bau neuer Atomreaktoren in Europa

Die Entwicklung im Energie-Bereich gibt den Protestleuten recht: Greenpeace und andere NGOs freuen sich über einen der größten Erfolge der letzten Jahre im Kampf gegen neue Atomreaktoren in Europa. Drei Großinvestoren - die deutsche RWE, die spanische Iberdrola und die französische GDF Suez - haben gestern offiziell ihren Rückzug aus dem AKW-Projekt Cernavoda 3 und 4 in Rumänien bekanntgegeben. Details siehe folgenden link:

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1055818

 

Die rumänische Regierung beabsichtigt den Bau eines neuen Kernkraftwerks. Es soll in Siebenbürgen errichtet werden.

Bitte untezeichnen auch Sie die Kampagne gegen den Bau! Die in rumänischer Sprache verfasste Petition finden Sie unter dem folgenden  Link:

http://www.petitieonline.ro/petitie-p64535048.html

 

Eine Aktion von Greenpeace Romania weist auf die Gefahren des bestehenden rumänischen Atomkraftwerks von Cernavoda an der Donau hin und startet eine Unterschriftenkampagne gegen den geplanten Ausbau um zwei weitere Reaktoren dieses unsicheren und veralteten Typs.

Unter dem folgende Link können Sie sich genauer darüber informieren bzw. beteiligen:

http://www.greenpeace.org/romania/campaigns/nucleare/nu-vrem-nucleare2

 

Rosia Montana - Petition bei Avaaz

Ein Sondergesetz soll der Rosia Montana Gold Corporation weitgehende Zugeständnisse in Sachen Umweltauflagen und Rechtsbefugnisse machen.

Das von der Regierung verabschiedete Gesetz soll nun schon seit Monaten im Parlament diskutiert werden - und wird laufend vertagt.

Das gibt die Gelegenheit, die Parlamentarier mit einer langen Unterschriftenliste zu bewegen, dieses Gesetz nicht gutzuheissen.

In der Petition geht es um eine gerechte Gesetzgebung im Bergbau, die die Bedürfnisse der Menschen und den Naturschutz in ein richtiges Verhältnis zur Nutzung der Rohstoffe setzt.

 

www.avaaz.org/ro/save_rosia_montana/


Warum Ökomanagment?

Biodiversität im Pfarrgärtchen

Für die Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt  hat die Einführung eines Umweltmanagements eine Reihe von strategischen Vorteilen. Dazu zählen im Einzelnen folgende Motive:

 

Erstes Motiv: Das Umweltmanagement kann dazu beitragen, bei der Kirchengemeinde Ressourcen und Energie einzusparen, und damit Emissionen in Wasser, Boden und Luft zu verringern und Kosten einzusparen. Moderne Informations- und Kommunikationstechnik ist aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Ob PC, Laptop, Drucker oder Kopierer – sie leisten wertvolle Dienste im Arbeitsalltag und – sie verbrauchen Strom. Die größten Stromverbrauchszuwächse der nächsten Jahre werden im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik in Haushalten und in Büros erwartet. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung prognostiziert eine Zunahme des Stromverbrauchs bei Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik in Büros in Höhe von 42% bis 2010 bezogen auf den Stromverbrauch im Jahre 2001. Damit einhergehend werden auch die Stromkosten in Büros weiter wachsen, wenn dieser Entwicklung nicht durch geeignete Maßnahmen entgegen gewirkt wird. Denn: die Stromverbrauchsunterschiede zwischen Geräten gleicher Funktion sind erheblich. Es lohnt sich beim Kauf dieser Geräte auf deren Energieeffizienz zu achten und die zukünftigen Stromkosten im Büro im Blick zu behalten. Mit der Beschaffung von Bürogeräten wird eine Entscheidung über die Betriebskosten für die nächsten 3 bis 5 Jahre gelegt. Die billigsten Geräte sind hier oft nicht die wirtschaftlichsten. Die Beschaffung von energieeffizienten Bürogeräten kann also dazu beitragen, den ständig steigenden Stromverbrauch abzustoppen oder – wenn möglich – sogar zu verringern.

 

Zweites Motiv: Neben dem Ressourcenaspekt spielt auch die Glaubwürdigkeit der Kirchengemeinde in der Außenwahrnehmung eine entscheidende Rolle. Das Umweltmanagement fördert die Öffentlichkeitsarbeit. Dies wird in einer Reihe von Artikeln der EMAS-VO betont. So heißt es in Artikel 1 der VO etwa: „Ziel von EMAS ist die Förderung einer kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung von Organisationen durch die Information der Öffentlichkeit und der anderen interessierten Kreise über die Umweltleistung und einen offenen Dialog mit der Öffentlichkeit und den anderen interessierten Kreisen“. Jede Organisation, die an der EMAS-VO teilnimmt, ist nach erfolgter Umweltbetriebsprüfung dazu verpflichtet, eine standortbezogene Umwelterklärung für die Öffentlichkeit zu erstellen. Die Erklärung kann sodann als Grundlage dafür dienen, die Erfolge, Probleme und Zielsetzungen im Umweltschutz verschiedenen interessierten Kreisen darzulegen. So wird ein Dialog eingeleitet, der für die Kirchengemeinde innrhalb und außerhalb vielfältigen Nutzen haben kann. Schließlich hat die Evangelische Kirchengemeinde Sibiu immer wieder dazu aufgerufen, auf die Bewahrung der Schöpfung zu achten. Mit der Einführung eines Umweltmanagements wird der Öffentlichkeit deutlich gemacht, dass die Kirchengemeinde nicht nur in ihren Worten die Bewahrung der Schöpfung fordert, sondern selbst in ihrem Bemühen vorausgeht und damit ein Gutteil Verantwortung übernimmt. Den Aspekt der „Leuchtturm-Funktion“ für andere Einrichtungen der Evangelischen Kirche möchte ich an dieser Stelle nur ansprechen, aber nicht weiter vertiefen.

 

Drittes Motiv: Mit dem Umweltmanagement werden organisatorische Strukturen zum betrieblichen Umweltschutz geschaffen. Mittlerweile weiß man, dass das Umweltbewusstsein auf allen Ebenen zu fördern ist. Mit dem Umweltmanagement werden erstmals organisatorische Strukturen geschaffen, indem Verantwortlichkeiten für den kirchlichen Umweltschutz auf allen Ebenen und zusätzlich in Form von Stabstellen und Umwelt-Teams festgelegt werden. Im Rahmen des Umweltmanagementsystems der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Sibiu werden Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und Abläufe festgelegt. Dazu gehören u.a. Festlegungen darüber, wer für die Ermittlung von Umweltauswirkungen zuständig ist, wer für die Umsetzung des Umweltprogramms verantwortlich ist, wer Gefahrenmeldungen oder umweltbezogene Verbesserungsvorschläge der Beschäftigten entgegennimmt und für deren Prüfung und mögliche Umsetzung sorgt. So wird sich der gesamte Betriebsalltag wesentlich verändern. Darüber hinaus ist das Umweltbewusstsein und umweltbewusste Verhalten der Beschäftigten durch verbesserte Kommunikations- und Informationsprozesse zu fördern. Dabei lebt die Verbesserung bestimmter Schwachstellen von der aktiven Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Das Umweltmanagementsystem nach EMAS sorgt dafür, dass Ziele und Maßstäbe nicht dem eigenen Gutdünken ausgesetzt, sondern in sachverständiger Weise vorgegeben sind. Sie sind anspruchsvoll, aber zugleich realistisch. Sie spornen an, aber sie überfordern nicht. Der wichtigste Beitrag, um ihnen gerecht zu werden, ist das Engagement und die Kreativität der Mitarbeiter. Umweltmanagement darf nicht lästige Pflicht bleiben, sie muss Herzenssache werden. Dann wird es immer wieder gelingen, ökologische und ökonomische Rahmenbedingungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung konstruktiv miteinander zu verknüpfen. Ich verstehe die natürlichen Grundlagen des Lebens als ein Geschenk, das den Menschen von Gott anvertraut ist. Darum ist pfleglich mit ihnen umzugehen. Einsatz für den Schutz der Umwelt ist ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung.

 

 

 

 

Dr. Volker Teichert

FEST Heidelberg

Forschungsstelle der Evangelischen Studiengemeinschaft

 

Netzwerk der Umwelt-NGOs gegründet

Am 18.03.2011 fand auf Initiative des Umwelt-Teams unserer Kirchengemeinde das erste Treffen des Netzwerkes der lokalen NGOs, die sich für Umweltschutz einsetzen, statt. An dem Treffen nahmen Vertreter von 10 Institutionen teil; jeder davon hatte viele Ideen, was man mittels eines Netzwerkes schaffen könnte. Die Begeisterung der Leute war groß, alle waren glücklich, die anderen Hermannstädter kennenzulernen, die sich um ähnliche Ziele bemühen. Während zweier intensiven Stunden sind weitere neue Ideen entstanden.
Die nächsten Schritte sind eine kleine Saubermachaktion am 2. April und eine größere Baumpflanzaktion in diesem Frühjahr.

Anda Ghazawi, Cristina Costea und Hans Scherer vom Umwelt-Team

18.08.17

MetaOrganum ist eine interaktive Audio-Video- Installation rund um die große Orgel, die vom 25. - 27...

 

25.07.17

„Die Jagd nach Mister M. – Martin Luther und seine Freunde“

 

20.07.17

Anläßlich des großen Sachsen-treffens lädt unsere Kirchengemeinde am 6. August zu einem Gottes-diens...

 

16.06.17

Jeden Dienstag um 18 Uhr laden wir zu einem Orgelkonzert ein.