Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

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Charlotte-Dietrich-Schule - ein guter Start

An der Charlotte-Dietrich-Schule lernen 25 Kinder in der 1. - 3. Klasse in deutscher Sprache nach dem baden-württembergischen Lehrplan für deutsche Auslandsschulen. Sie wurde im Jahr 2016 in Trägerschaft der Dietrich-Hermannsthal-Stiftung unserer Kirchengemeinde gegründet und entfaltet ihre Tätigkeit in der ehemaligen sächsischen Dorfschule in der Hammersdorfer Kirchenburg. 

Sie hat eine eigene Webseite:

www.charlotte-dietrich-schule.ro


500 Jahre Reformation - Studientag der 10. und 11. Klasse der Brukenthalschule

Am 2. März 2017 fanden sich 16 Schüler der Religionsklasse von Hans-Georg Junesch im Friedrich-Teutsch-Haus ein, um die Jahres-Ausstellung “500 Jahre Reformation” unter die Lupe zu nehmen, bevor sie am 10. März abgebaut würde.

Das zweite Semester dieses Schuljahres begann mit dem Themenkreis „Gerechtigkeit Gottes“. Dabei wurde die Tradition des Sühneopfers in Israel enger beleuchtet und seine Vollendung in Jesus Christus anhand des Römerbriefs aufgezeigt. Von Paulus wurde dann der Bogen zu Martin Luther und seiner reformatorischen Erkenntnis geschlagen. Zur Veranschaulichung sollte nun die Ausstellung dienen.

Nach einer kurzen Einführung verteilt Pfarrer Junesch seinen Schülern die Arbeitsblätter. In kleinen Gruppen lesen sie die dreisprachigen (deutsch, rumänisch, ungarisch), chronologisch geordneten Schautafeln. Auf meine Frage, ob sie zuerst den deutschen und dann den rumänischen Text lesen, kommen unterschiedliche Antworten. Andrei meint, dass er zuerst den deutschen Text lese und nur bei unbekannten Vokabeln auf den rumänischen Text zurückgreifen müsse. Diana kann den ungarischen Text lesen, versteht den deutschen aber besser. Für Anna, Christian und Markus ist es selbstverständlich, dass sie als Muttersprachler den deutschen Text lesen.

Im ersten Aufgabenteil sollen die Schüler zu jeder der zehn Stationen einen Satz finden, der eine Hauptidee der Schautafeln wiedergibt. Hier einige Ergebnisse:

„Reformatorische Strömungen kamen vor allem in den deutschsprachigen Städten Siebenbürgens vor.“

„Die orthodoxen Rumänen hatten wegen ihres Bekenntisses keinen Zugang zu den Ständen.“

„Von Siebenbürgen aus wirkte der Unitarismus weit in Ungarn und Polen.“

„Siebenbürgen war Zufluchtsort für die Glaubensflüchtinge (17. Jh.).“

„Heute bekennen sich 6,7% der Bevölkerung Rumäniens zu einer protestantischen Konfession.“

Im zweiten Teil sollen sie ein Objekt Ihrer Wahl beschreiben, sei es die eisenbeschlagene Burgtür oder die Oblatenbrenner, oder das berühmte Astkreuz, oder eine alte Bibel, usw. Dazu ein Beispiel:

„Ein Buch hat mir besonders viel gefallen. Es handelt sich um die „Bibelkommentare zu den Schriften und Propheten des Alten Testaments“. Das Buch ist sehr alt und hat eine schöne, doch leider für mich persönlich unlesbare Schrift. Die braunen Seiten mit der braun-schwarzen Tinte sind ein ausreichender Beweis für mich, dass das Buch aus dem Jahr 1553 stammt, so wie der Zettel nebenan behauptet.“

Nach gut zwei Stunden setzen sich die Schüler in die Stuhlreihen des Museums, das auch als Vortragsraum genutzt wird, und Pfarrer Junesch fragt nach ihren Eindrücken von der Ausstellung. Aus einer Skala von 1 bis 10 dürfen die Schüler nun sagen, ob sie die Ausstellung eher als langweilig oder als spannend empfunden haben. Hier schlägt der Zeiger eindeutig in Richtung spannend aus. Für die Schüler waren viele Inhalte neu, für einige mehr (90 %) für andere weniger (40 %). Cosmina findet den Raum “lichtdurchflutet” und diesen Eindruck bestätigen die anderen Schüler: man könne die Schautafeln gut lesen. Die Ausstellung wirke modern und man könne sich von Schautafel zu Schautafel frei bewegen. Die Geschichte des 16. Jahrhunderts und die Bilder von Wirkungsstätten und Reformatoren hat sie angesprochen.

Brunhilde Böhls

Freiwilliger Arbeitseinsatz der Eltern, Kinder und Lehrkräfte der Charlotte Dietrich-Schule

Auf dem Fensterbrett werden die kleinen Pflänzchen in Töpfen gezogen. Die Gießkanne steht bereit.
Groß und Klein halfen fleißig mit
Natürlich konnten die Kinder auch auch ordentlich fußballspielen.

Ungefähr 30 Personen (Eltern, Kinder und Lehrer) der Charlotte-Dietrich-Schule versammelten sich um Gemüsebeete für die Schulkinder anzulegen. Wie mir Direktor Rafael Mahl erklärte, wurden die Pflänzchen schon in Töpfen am Fensterbrett gezogen und sollen am Montag von den Kindern eingepflanzt werden.

Doch erst mal musste der Bereich um den Kompost entrümpelt werden, bevor 4 Parzellen ausgehoben werden konnten. Dabei wurde die Grasnarbe umgepflügt und die Erde zerkleinert. Die Kinder halfen mit, Bretter wegzutragen. Alte Ziegelsteine wurden dort gefunden, wo sie nicht hingehören und das alles zusammen an einen anderen Ort getragen.

Bis um 15 Uhr hielten die letzten Fleißigen durch und sammelten Glasscherben auf, beschnitten die Holunderbüsche an der Mauer, harkten den Rasen, der nun mehr Luft zum Wachsen hat. Ob die Maulwürfe bald wieder ihre Hügel in die Luft werfen, wird sich zeigen. Auch die beiden FJ-ler vom großen Gartenprojekt „Gusterita verde“, Aron und Dominik halfen fleißig mit.

Beim nächsten freiwilligen Arbeitseinsatz soll der Kompost umgeschichtet werden und auf die Beete gelangen.

Spenden von Beerensträuchern und anderen Pflanzen, die Kinder gerne naschen sind willkommen.

Brunhilde Böhls



Charlotte-Dietrich-Schule feierlich eröffnet

Am 4. Oktober konnten wir die Charlotte-Dietrich-Schule feierlich einweihen. Vertreter des Unterrichtsministeriums, des Schulinspektorats, des deutschen Konsulats, der Sponsoren und der Kirchengemeinde freuten sich mit den Eltern und 19 Kindern über einen gelungene Start. Klaus Brähmig, MdB, wies in seiner Rede auf die Bedeutung der Erziehung schon in der Familie hin und würdigte die Namensgeberin der Schule, Charlotte Dietrich von Hermannsthal, als Förderin des siebenbürgischen evangelischen Schulwesens, die vor gut 100 Jahren als erste Stipendien für Lehrerinnen zur Verfügung gestellt hatte.
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