{"id":4001,"date":"2020-04-02T22:06:28","date_gmt":"2020-04-02T19:06:28","guid":{"rendered":"https:\/\/hermannstadt.evang.ro\/?page_id=4001"},"modified":"2020-04-02T22:46:10","modified_gmt":"2020-04-02T19:46:10","slug":"blindenkreis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hermannstadt.evang.ro\/ro\/servicii-sociale\/blindenkreis\/","title":{"rendered":"Nev\u0103z\u0103tori"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3463\" aria-describedby=\"caption-attachment-3463\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/hermannstadt.evang.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Blindengruppe-300x225.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3463 size-medium\" src=\"https:\/\/hermannstadt.evang.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Blindengruppe-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/hermannstadt.evang.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Blindengruppe-300x225.jpg 300w, https:\/\/hermannstadt.evang.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Blindengruppe.jpg 473w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3463\" class=\"wp-caption-text\">Zur Gruppe Sehbehinderter kommen sowohl \u00e4ltere als auch j\u00fcngere Menschen mit ihren Begleitern.<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"bodytext\">Die evangelische Kirchgemeinde in Hermannstadt betreut ehrenamtlich eine Gruppe von 20 bis 30 Sehbehinderten. Die Ehrenamtlichen betreuen die Betroffenen mit pers\u00f6nlicher Beratung, Besuchen oder Telefongespr\u00e4chen. Sie bieten ein offenes Ohr und Unterst\u00fctzung in verschiedenen Lebenslagen. Zu dem erhalten die Betroffenen materielle Hilfsg\u00fcter wie Linsen, Brillen, H\u00f6rb\u00fccher oder sonstiges Audio-material.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Zu den Feiertagen werden f\u00fcr die Blindengruppe Veranstalltungen organisiert. Bei Kaffee und Kuchen, Musik oder Vorlesungen werden zusammen Feste gefeiert. Durch die Teilhabe an sozialen Aktivit\u00e4ten erlangen die Betroffenen neuen Mut und St\u00e4rke f\u00fcr ihren Alltag.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Geleitet wird die Blindengruppe von Frau Heide Klein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Traditionelles Kaffeetrinken mit sehbehinderten Menschen im Presbyterialsaal<br \/>\nmit musikalischer Begleitung der \u201eS\u00e4lverf\u00e4ddem\u201c<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Zweimal im Jahr, an Ostern und zu Weihnachten, organisiert Pfarrersfrau Heide Klein ein Treffen mit sehbehinderten Menschen im Presbyterialsaal der Stadtpfarrkirche. Ausgew\u00e4hlte S\u00e4ngerinnen des S\u00e4lverf\u00e4ddem-Chores d\u00fcrfen reihum an dieser besinnlichen Veranstaltung aktiv teilnehmen. Denn gemeinsames Singen verbindet und macht froh.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer Klaus Martin Untch begr\u00fc\u00dft die Runde in dem mit Fr\u00fchlingsblumen festlich geschm\u00fcckten Raum mit einer \u00f6sterlichen Ansprache. Anschlie\u00dfend stimmt Frau Klein mit dem Oster-Lied aus dem Gesangbuch: \u201eWir wollen alle fr\u00f6hlich sein in dieser \u00f6sterlichen Zeit\u201c auf die nach\u00f6sterliche Botschaft ein. Es folgt gem\u00fctliches Kaffeetrinken mit Nussstriezel und Lebkuchen, bei dem man sich \u00fcber die Herkunft \u00f6sterlicher Br\u00e4uche unterh\u00e4lt. Warum spricht man zum Beispiel in der orthodoxen Kirche von\u00a0<em>oua rosii,<\/em>\u00a0von\u00a0<em>roten Eiern<\/em>? Jemand erg\u00e4nzt, dass man im s\u00e4chsischen Kulturkreis das Eierf\u00e4rben als\u00a0<em>Eiergilben<\/em>\u00a0bezeichnet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Dann \u00fcbernimmt Rosemarie Henrich das Regiment und begleitet auf ihrer Gitarre die Fr\u00fchlingslieder, die zum Teil im Kanon gesungen werden. Alle singen mit Inbrunst unter der F\u00fchrung der f\u00fcnf S\u00e4ngerinnen der S\u00e4lwerf\u00e4ddem.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser Chor, der 2002 von Rosemarie Henrich gegr\u00fcndet wurden, hat sich der Pflege des siebenb\u00fcrgisch-s\u00e4chsischen Liedgutes verschrieben. Weitere Infos finden sich auf der Seite des Deutschen Forums Hermannstadt:\u00a0<b><a href=\"http:\/\/www.forumhermannstadt.ro\/bibliothek\/volksliederchor-saelwerfaeddem\/\">http:\/\/www.forumhermannstadt.ro\/bibliothek\/volksliederchor-saelwerfaeddem\/<\/a><\/b><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Frau Klein liest eine Ostergeschichte vor, die besinnlich und heiter zugleich stimmt, und die von Kathi Barbosa ins Rum\u00e4nische \u00fcbertragen wird. So kann zweimal gel\u00e4chelt werden \u00fcber die Oster\u00fcberraschung f\u00fcr Anneliese.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Erheiterung sorgt auch die Geschichte, die Pfarrer Untch aus seinem Leben als siebenb\u00fcrgischer Dorfpfarrer zum Besten gibt. Sie zeigt, wie auch Kinder das Geheimnisvolle des Osterfestes ersp\u00fcren, ohne die Botschaft noch begreifen zu k\u00f6nnen. Der kleine Sohn durfte zum ersten Mal zur Auferstehungsandacht mitgehen und war ganz aufgeregt. Als es im Geb\u00fcsch vor der Kirche raschelte stieg seine Aufregung. Aufgeschreckt, lief ein gro\u00dfer Feldhase mit gro\u00dfen Spr\u00fcngen davon. Der Junge war nachhaltig beeindruckt, erz\u00e4hlte allen, dass er den Osterhasen bei der Arbeit gesehen hatte. Wenn auch die Existenz des Christkindels als geschenkebringende Instanz von \u00e4lteren Kindern schon mal in Frage gestellt wurde, den Osterhasen, den hatte er jedoch gesehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Ein herzliches Dankesch\u00f6n gilt neben Pfarrersfrau Heide Klein und Pfarrer Klaus Martin Untch, den flei\u00dfigen H\u00e4nden, die die Kaffeetafel liebevoll mit Blumen und Kerzen und je einem roten Ei gedeckt haben, und den f\u00fcnf anwesenden S\u00e4ngerinnen der S\u00e4lwerf\u00e4dden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: right;\"><em>Brunhilde B\u00f6hls (Text und Bild)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die evangelische Kirchgemeinde in Hermannstadt betreut ehrenamtlich eine Gruppe von 20 bis 30 Sehbehinderten. Die Ehrenamtlichen betreuen die Betroffenen mit pers\u00f6nlicher Beratung, Besuchen oder Telefongespr\u00e4chen. Sie bieten ein offenes Ohr und Unterst\u00fctzung in verschiedenen Lebenslagen. 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