Etwa 10 Künstler in weissen Kitteln waren an vier Tagen des Theaterfestivals auf der N-Seite der Kirche zu sehen. Man konnte sich zu einem der Tische setzen – das Gespräch begann mit der einfachen Frage: Wie geht es dir so? Ce mai faci?
Und dann ging es darum, was einen beschäftigte, und manchmal breitete sich ein guter Teil des eigenen Lebens über diesen weissen Tisch. Über das Internet konnte man sich auch mit einem Künstler aus Paris oder Madrid zusammensetzen.
Zum Schluss bekam man, als “Rezept”, ein Gedicht, ein Musikstück oder einen Tanz verschrieben. Wunderschön. Ich kenne Schüler, die sich vor ihren Prüfungen, gleich mehrmals Gedichte verschreiben liessen.
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